Ursache des Brandes in Diyarbakır und Mardin mit 15 Todesopfern geklärt

Trotz der Behauptungen von DEDAŞ und offiziellen Quellen, dass das „Verbrennen von Stoppelfeldern“ die Ursache gewesen sei, stellt der vorläufige Bericht der Generalstaatsanwaltschaft Diyarbakır fest, dass der Brand, bei dem 15 Menschen ums Leben kamen, durch die Stromversorgung verursacht wurde.

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Der Sachverständigenbericht zu dem Brand in Diyarbakır und Mardin, bei dem 15 Menschen ihr Leben verloren, wurde veröffentlicht. In dem Bericht wurde festgestellt, dass die Ursache des Feuers ein Strommast war.

Trotz der Erklärungen offizieller Stellen, die von einem „Stoppelfeldbrand“ sprachen, deuteten Augenzeugenberichte sowie der Bericht der Kammer der Elektroingenieure darauf hin, dass der Brand zwischen Diyarbakır und Mardin, der 15 Menschen das Leben kostete, durch Stromleitungen verursacht wurde. Die Erkenntnis, dass das Feuer elektrischen Ursprungs war, findet sich nun auch im vorläufigen Bericht der Generalstaatsanwaltschaft Diyarbakır, die eine Untersuchung eingeleitet hatte.

Nach Informationen aus Kreisen der Anwaltskammer Diyarbakır wurde von der Staatsanwaltschaft im Rahmen der Ermittlungen zur Brandkatastrophe ein vorläufiger Bericht erstellt, der auf den Aussagen von Dorfbewohnern und Augenzeugen sowie den gesammelten Beweisen basiert.

In dem Bericht wird festgestellt, dass der Brand durch die Stromversorgung verursacht wurde. Im Rahmen der ausgeweiteten Ermittlungen wurde mitgeteilt, dass ein detaillierter Bericht in den kommenden Tagen erstellt werden soll, nachdem auch die betroffenen Institutionen angehört wurden.

BERICHTE WEISEN AUF DEDAŞ HIN

Die Niederlassung Diyarbakır der Kammer der Elektroingenieure hatte in ihrem Bericht erklärt, dass es in dem betroffenen Gebiet keine Stoppelfelder gegeben habe und auf den Routen, an denen die Leitungen verlaufen, keine Brandschutzmaßnahmen getroffen worden seien.

Es stellte sich zudem heraus, dass es in der Region, in der der Brand ausbrach, bereits im Jahr 2023 zu einem ähnlichen Feuer gekommen war.

Nach einem entsprechenden Antrag wurde DEDAŞ damals für schuldig befunden und zur Zahlung von Entschädigungen an die Bürger verurteilt.