Urteil gegen Anwalt Cemalettin Mutlu im Fall der 'Manipulation im Fußball'!

Im Prozess gegen den Angeklagten Cemalettin Mutlu, dem vorgeworfen wurde, Teil der Anwaltsstruktur der Fethullahistischen Terrororganisation (FETÖ) zu sein, ist ein Urteil gefallen. Das Gericht verurteilte Mutlu, dessen Name auch im Fall der 'Manipulation im Fußball' fiel, wegen 'Mitgliedschaft in einer bewaffneten Terrororganisation' zu 7 Jahren und 6 Monaten Haft.

İHA

Der Prozess gegen den Anwalt Cemalettin Mutlu, der beschuldigt wurde, Teil der Anwaltsstruktur der FETÖ zu sein und der auch Angeklagter im Fall der 'Manipulation im Fußball' war, wurde abgeschlossen.

AUCH DER ANWALT VON FENERBAHÇE NAHM AN DER VERHANDLUNG TEIL

Bei der Verhandlung vor dem 23. Schwurgericht in Istanbul waren der nicht inhaftierte Angeklagte Cemalettin Mutlu und sein Anwalt anwesend. Auch der Anwalt des Nebenklägers Fenerbahçe Spor Kulübü nahm an der Verhandlung teil.

"ES KRÄNKT MICH, ALS TERRORIST BEZEICHNET ZU WERDEN"

In seiner Verteidigung erklärte der Angeklagte Mutlu: „Ich habe einmalig eine Opfergabe an den Verein 'Kimse Yok Mu' gespendet; Menschen, die Millionen von Dollar gespendet haben, sind heute an anderen Orten. Dass es ein Verbrechen sein soll, wenn jemand, der ByLock nutzt, einen gewöhnlichen Bürger anruft, haben wir in dieser Anklageschrift gesehen. Es kränkt mich, als Terrorist bezeichnet zu werden, das habe ich nicht verdient. Als Öcalan gefasst wurde, war ich einer der fünf Anwälte, während alle anderen zurückwichen. Wir haben auch die Vertretung von Familien von Märtyrern übernommen.“

7 JAHRE UND 6 MONATE HAFT

Das Gericht verkündete sein Urteil und verurteilte den Angeklagten Mutlu wegen 'Mitgliedschaft in einer bewaffneten Terrororganisation' zu 7 Jahren und 6 Monaten Haft. Zudem wurde entschieden, dass die gerichtliche Kontrollmaßnahme in Form eines Ausreiseverbots bestehen bleibt.

AUS DER ANKLAGESCHRIFT

In der von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft erstellten Anklageschrift wurde festgehalten, dass der Verdächtige Cemalettin Mutlu seit den ersten FETÖ-Operationen zu den verdächtigen Anwälten zählte. Zudem wurde vermerkt, dass über die von Mutlu genutzten Telefonanschlüsse Verbindungen zu den geheimen Imamen der Organisation, den Anwälten Faik Toklucu und Alaeddin Yüksel Bulut, bestanden und Kommunikationsaufzeichnungen mit Personen festgestellt wurden, die ByLock nutzten.

In der Anklageschrift wurde gefordert, den Verdächtigen Mutlu wegen 'Mitgliedschaft in einer bewaffneten Terrororganisation' zu einer Freiheitsstrafe von 7,5 bis 15 Jahren zu verurteilen.