Urteil im Prozess um das Isias-Hotel verkündet

Im Prozess um das Isias-Hotel, bei dem 72 Menschen bei den Erdbeben vom 6. Februar ums Leben kamen, wurden der damalige Baudezernent Mehmet Salih Alkayış, der Büroleiter Bilal Balcı sowie der ehemalige stellvertretende Bürgermeister Osman Bulut wegen „fahrlässiger Tötung und Körperverletzung mehrerer Personen durch bewusste Fahrlässigkeit“ zu jeweils 10 Jahren Haft verurteilt.

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Das 1. Schwurgericht von Adıyaman hat im Prozess um das Isias-Hotel, bei dem 72 Menschen bei den Erdbeben vom 6. Februar ums Leben kamen, den damaligen Baudezernenten Mehmet Salih Alkayış, den Büroleiter Bilal Balcı sowie den ehemaligen stellvertretenden Bürgermeister Osman Bulut wegen „fahrlässiger Tötung und Körperverletzung mehrerer Personen durch bewusste Fahrlässigkeit“ zu 10 Jahren Haft verurteilt. Gegen diese Angeklagten wurde zudem ein Ausreiseverbot als gerichtliche Kontrollmaßnahme verhängt. Der weitere Angeklagte, der Baudezernent der Stadtverwaltung Adıyaman, Yusuf Gül, sowie zwei weitere Angehörige der Genehmigungsbehörde wurden freigesprochen.

Im Prozess um den Einsturz des Grand Isias Hotels in Adıyaman, bei dem 72 Menschen, darunter Sportler aus der Türkischen Republik Nordzypern (TRNZ), ums Leben kamen und 10 Personen verletzt wurden, ist ein Urteil ergangen. 

Das 1. Schwurgericht von Adıyaman verurteilte den damaligen Baudezernenten Mehmet Salih Alkayış, den Büroleiter Bilal Balcı sowie den ehemaligen stellvertretenden Bürgermeister Osman Bulut wegen „fahrlässiger Tötung und Körperverletzung mehrerer Personen durch bewusste Fahrlässigkeit“ zu 10 Jahren Haft. Gegen diese Angeklagten wurde die gerichtliche Kontrollmaßnahme eines Ausreiseverbots angeordnet.

Das Gericht sprach den weiteren Angeklagten, den Baudezernenten der Stadtverwaltung Adıyaman, Yusuf Gül, sowie die Mitarbeiter der Genehmigungsbehörde, Abdurrahman Karaaslan und Fazlı Karakuş, frei.