Urteil im Wiedereinstellungsverfahren des Kommandeurs der Leutnante
Major Murat Ertürk, der im Rahmen der Ermittlungen zum „Schwert-Ritual“ bei der Abschlussfeier der Militärakademie am 30. August 2024 entlassen worden war, hat seinen Prozess gewonnen. Das 14. Verwaltungsgericht Ankara ordnete einstimmig seine Wiedereinstellung in den Dienst an.
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Die juristischen Verfahren bezüglich der Soldaten, die nach dem „Schwert-Ritual“ bei der Abschlussfeier der Militärakademie am 30. August 2024 entlassen wurden, dauern an.
Zuvor hatte das Gericht bereits die Entlassung von Deniz Demirtaş, einem der Leutnante, die während der Zeremonie den Offizierseid ablegten und den Slogan „Wir sind die Soldaten Mustafa Kemals“ riefen, aufgehoben und Demirtaş in seinen Dienst zurückversetzt.
Im selben Verfahren erging jedoch eine andere Entscheidung für Leutnant Ebru Eroğlu. Das 4. Verwaltungsgericht Ankara wies den Antrag auf Aufhebung der Entlassungsentscheidung des Hohen Disziplinarrats des Heereskommandos zurück und verweigerte damit ihre Rückkehr in die türkischen Streitkräfte (TSK).
WIEDEREINSTELLUNGSENTSCHEIDUNG FÜR ERTÜRK
Auch Major Murat Ertürk, der Kompaniechef der im Rahmen der Ermittlungen entlassenen Leutnante, war mit seiner Klage vor Gericht erfolgreich. Das 14. Verwaltungsgericht Ankara entschied einstimmig, Ertürk wieder in den Dienst einzusetzen.
Wie der Journalist Ersin Eroğlu berichtete, sind mit dieser Entscheidung zwei der drei entlassenen Kommandeure in die türkischen Streitkräfte zurückgekehrt.
Zuvor hatte bereits Oberst Alper Topsakal seinen Prozess gewonnen und war in den Dienst zurückgekehrt. Im Fall von Oberstleutnant Halit Türkoğlu wurde bekannt, dass das Urteil noch nicht zugestellt wurde.