Vahap Canbay hatte Anzeige erstattet: Neue Entscheidung im Mordfall Kubilay Kaan Kundakçı
Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren bezüglich der Behauptung des Rappers Vahap Canbay, der sich bei dem Angriff, bei dem Kubilay Kaan Kundakçı ums Leben kam, im Fahrzeug befand, eingestellt.
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Bei einem bewaffneten Angriff am 19. März in Istanbul kam Kubilay Kaan Kundakçı ums Leben, während der Rapper Vahap Canbay, der sich im selben Fahrzeug befand, unverletzt blieb.
Wie die Zeitung Sabah berichtet, gibt es eine neue Entscheidung bezüglich der Anzeige, die Canbay mit der Behauptung „Ich war das Ziel“ erstattet hatte. In seiner Strafanzeige behauptete Canbay, dass Alaattin Kadayıfçıoğlu eigentlich ihn habe treffen wollen und die Kugel seinen neben ihm sitzenden Freund Kundakçı getroffen habe. In der Anzeige wurde gefordert, die Tat von Kadayıfçıoğlu als „versuchten Mord“ an Canbay zu werten.
STAATSANWALTSCHAFT SIEHT KEINE KONKRETEN ANHALTSPUNKTE FÜR EINE TAT
Im Rahmen der von der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul-Anadolu geführten Ermittlungen wurden Zeugenaussagen, Sachverständigengutachten und Protokolle der Videoüberwachung ausgewertet. Das Ergebnis der Untersuchung kam zu dem Schluss, dass Kadayıfçıoğlu direkt auf das Opfer im Fahrzeug gezielt habe; es gebe keine konkrete Handlung, die als versuchter Mord an Canbay gewertet werden könne.
Aufgrund dieser Einschätzung wurde entschieden, dass hinsichtlich der Vorwürfe gegenüber Canbay gegen 10 Personen, darunter auch Aleyna Kalaycıoğlu, kein öffentliches Strafverfahren eingeleitet wird.
Die Ermittlungsakte enthält zudem Vorwürfe gegen die Verdächtigen wegen „vorsätzlicher Tötung/Beihilfe“, „Vernichtung, Verbergen oder Veränderung von Beweismitteln“, „Begünstigung von Straftätern“ und „Verstoß gegen das Gesetz Nr. 6136“. Die Einstellung des Verfahrens bezieht sich ausdrücklich auf Canbays Behauptung, er sei selbst Ziel des Angriffs gewesen.