„Vahdettin“-Debatte zwischen Mustafa Albayrak und Ümit Zileli im Live-Fernsehen!

Der Autor Mustafa Albayrak, der in der von Rasim Ozan Kütahyalı moderierten Sendung zu Gast war, lieferte sich eine Debatte mit Ümit Zileli über den letzten osmanischen Sultan Vahdettin. Albayrak, der behauptete, dass diejenigen, die Vahdettin – der im Unabhängigkeitskrieg auf der Seite der Briten gegen Mustafa Kemal Atatürk stand und Todesurteile gegen Atatürk erließ – als „Verräter“ bezeichnen, strafrechtlich verfolgt werden würden, sagte: „Ihr solltet euch für Vahdettins Fingernagel opfern.“ Zileli antwortete darauf mit: „Vahdettin ist ein Verräter.“

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Im Unabhängigkeitskrieg stand der letzte Sultan Vahdettin auf der Seite der Briten und gegen Mustafa Kemal Atatürk. Der Autor Mustafa Albayrak, der behauptete, dass diejenigen, die Vahdettin als „Verräter“ bezeichnen, strafrechtlich verfolgt werden würden, sagte: „Ihr solltet euch für Vahdettins Fingernagel opfern.“

Als Ümit Zileli daraufhin sagte: „Vahdettin ist ein Verräter“, entgegnete Albayrak: „Du wirst auch angeklagt werden.“

Albayrak hatte zuvor bereits den Autor der türkischen Nationalhymne, Mehmet Akif Ersoy, ins Visier genommen.

Die Debatte zwischen Ümit Zileli und Mustafa Albayrak im Live-Fernsehen:

„WIRST DU AUCH DIE ‚NUTUK‘ UND ATATÜRK ANKLAGEN?“

Der Historiker und Autor Sinan Meydan äußerte sich nach der Live-Debatte zwischen Mustafa Albayrak und Ümit Zileli wie folgt: „Ja, Vahdettin ist ein Verräter. Ich habe sogar ein Buch darüber geschrieben. Na los, klag mich an! Wirst du auch die ‚Nutuk‘ und Atatürk anklagen? Obwohl, die FETÖ und ihre politischen Partner haben es bei den Komplott-Prozessen bereits gewagt und die ‚Nutuk‘ als Beweismittel für ein Verbrechen gewertet.

Es ist offensichtlich, dass die Überbleibsel der FETÖ weiterhin denselben Traum verfolgen. Der Landesverräter Vahdettin und seine Spießgesellen flohen nach dem Unabhängigkeitskrieg, indem sie bei den Briten Zuflucht suchten; du und deinesgleichen, die Vahdettin-Anhänger und Feinde der Republik, werdet bei passender Gelegenheit ebenfalls in der US-Botschaft landen.“