Vater des bei Lawinenunglück verstorbenen Emre Yazgan schildert seinen Schmerz

Im Skigebiet Palandöken in Erzurum ging am Morgen eine Lawine ab. Trotz aller Bemühungen der Rettungskräfte konnte der Judoka des Junioren-Nationalteams, Emre Yazgan, nicht gerettet werden und verstarb. Sein Vater sprach über seine ersten Gefühle nach dem Unglück.

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Am Berg Palandöken in Erzurum ging eine Lawine ab, während sich Sportler des Judo-Junioren-Nationalteams dort aufhielten. Bei dem Lawinenunglück wurden fünf Personen verletzt, eine davon schwer.

Der 16-jährige Nationalkader-Sportler Emre Yazgan, der bei dem Lawinenabgang schwer verletzt wurde, konnte trotz aller medizinischen Bemühungen nicht gerettet werden und verstarb.

Wie bekannt wurde, ist einer der Verletzten der Zwillingsbruder von Emre Yazgan. Der trauernde Vater des verstorbenen Emre Yazgan schilderte gegenüber tv100 seine ersten Eindrücke.

'GOTT HAT DEN EINEN GENOMMEN UND DEN ANDEREN VERSCHONT'

"Die Nachricht wurde mir von seinem Trainer übermittelt. Er sagte: 'Es gab einen Lawinenabgang, Yunus konnte sich retten, aber sie suchen nach Emre.' In diesem Moment bin ich wie erstarrt. Sie waren Nationalkader-Sportler. Dem Bruder geht es gut. Sie waren Zwillinge; Gott hat den einen genommen und den anderen verschont. Die Lawine hat ihn ab der Hüfte abwärts verschüttet. Sie waren im Trainingslager der Nationalmannschaft. Sie waren auf einem Spaziergang. Er liebte seinen Sport sehr. Seit er sieben Jahre alt war, seit 12 Jahren, betrieb er diesen Sport. Letztes Jahr war er türkischer Meister geworden."