Vater, der wegen Vergewaltigung seiner zwei Töchter inhaftiert war, verstümmelt sich im Gefängnis
In Zonguldak hat sich der wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs seiner eigenen Töchter inhaftierte Ergin A. im Gefängnis selbst verstümmelt. Nach einer medizinischen Behandlung wurde Ergin A. wieder in das Gefängnis zurückgebracht.
12punto
In Zonguldak hat sich der 45-jährige Ergin A., der wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs seiner Töchter inhaftiert war, im Gefängnis selbst verstümmelt. Ergin A. wurde im Krankenhaus behandelt, und nachdem sein Körperteil wieder angenäht worden war, wurde er erneut in das Gefängnis überstellt.
Am 18. Juli wurde bei einer Untersuchung der 17-jährigen Tochter von Ergin A. im Krankenhaus für Frauenheilkunde und Kinderheilkunde festgestellt, dass sie im 18. Monat schwanger war. Das Mädchen gab in ihrer Aussage an, dass Ergin A. sie seit zwei bis drei Jahren sexuell missbrauche. Zudem berichtete die andere, 15-jährige Tochter, dass ihr Vater auch sie sexuell missbraucht habe.
Aufgrund dieser Anschuldigungen wurde Ergin A. von der Gendarmerie in seinem Haus im Dorf festgenommen und nach der Vorführung vor Gericht inhaftiert.
ICH WOLLTE, DASS NIEMAND MEHR ZU SCHADEN KOMMT
Nachdem er etwa eine Woche in der geschlossenen Strafvollzugsanstalt Typ M in Zonguldak verbracht hatte, verstümmelte sich Ergin A. am 25. Juli im Gefängnis mit einem scharfen Gegenstand. Nach der Erstversorgung durch die im Gefängnis eingetroffenen Rettungskräfte wurden Ergin A. und das abgetrennte Körperteil in das Krankenhaus der Bülent-Ecevit-Universität Zonguldak gebracht. In seiner Aussage gegenüber der Gendarmerie gab der im Krankenhaus behandelte Ergin A. an, dass er sich selbst verstümmelt habe und ihm niemand Schaden zugefügt habe. Das Körperteil von Ergin A. wurde operativ wieder angenäht; nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus wurde er wieder in das Gefängnis zurückgebracht.
Die Kinder wurden im Zuge des Vorfalls unter staatlichen Schutz gestellt, während das Gerichtsverfahren andauert.