Venezuelas Präsident Maduro fordert UN zum Stopp der Bombardierungen in Gaza auf

Der venezolanische Präsident Nicolas Maduro hat die Vereinten Nationen (UN) dazu aufgerufen, ein Ende der israelischen Bombardierungen im Gazastreifen zu erwirken.

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In einer Erklärung im staatlichen Fernsehen sagte Maduro: "Als Venezuela bekräftigen wir unseren Aufruf zur Solidarität mit dem palästinensischen Volk und erinnern an die Realität in Palästina. Wir fordern, dass so schnell wie möglich ein Waffenstillstand erreicht wird, die Bombardierungen in Gaza aufhören und Verhandlungen auf der Grundlage der UN-Abkommen geführt werden."

Maduro erinnerte daran, dass Venezuela die palästinensische Sache von Anfang an unterstützt habe, und betonte: "Wir wollen, dass die anhaltenden Massaker am palästinensischen Volk aufhören. Wir wollen Frieden, wir wollen Gleichheit und wir wollen eine Zwei-Staaten-Lösung."

Der venezolanische Außenminister Yvan Gil teilte auf seinem Social-Media-Kanal mit, dass er per Videokonferenz mit dem palästinensischen Außenminister Riad al-Maliki gesprochen habe und ein Ende der Blockade und Belagerung der Bevölkerung von Gaza forderte.

Gil erklärte: "Wir haben eine Videokonferenz mit Außenminister Riad al-Maliki abgehalten, der uns über den anhaltenden Völkermord Israels in Gaza und die katastrophale Lage im Gazastreifen informiert hat. Als bolivarische Regierung koordinieren wir uns gemeinsam mit anderen Ländern mit den palästinensischen Behörden, um der von den israelischen Angriffen betroffenen Zivilbevölkerung humanitäre logistische Unterstützung zukommen zu lassen."

ISRAEL-PALÄSTINA-KONFLIKT

Der bewaffnete Flügel der Hamas, die Al-Qassam-Brigaden, hatte am Morgen des 7. Oktober einen umfassenden Angriff auf Israel unter dem Namen "Al-Aqsa-Flut" gestartet.

Während Tausende Raketen aus Gaza in Richtung Israel abgefeuert wurden, stürmten bewaffnete palästinensische Gruppen den Grenzübergang Beit Hanun-Erez an der Grenze zwischen Gaza und Israel und übernahmen die Kontrolle.

Die bewaffneten Gruppen drangen anschließend von dort in israelische Siedlungen ein, woraufhin die israelische Armee mit Dutzenden Kampfflugzeugen Angriffe auf den Gazastreifen startete.

Es wurde berichtet, dass bei den Angriffen aus Gaza 1300 Israelis ums Leben kamen und 3436 Israelis verletzt wurden.

Das palästinensische Gesundheitsministerium gab bekannt, dass bei den israelischen Angriffen in Gaza 1900 Menschen, darunter 614 Kinder und 370 Frauen, getötet und 7696 Menschen verletzt wurden.

Darüber hinaus wurde mitgeteilt, dass im besetzten Westjordanland seit dem 7. Oktober 51 Palästinenser bei Angriffen israelischer Streitkräfte und jüdischer Siedler getötet wurden.