Verdächtiger, der zwei Mädchen in der TRNZ sexuell missbraucht haben soll, ist nach Südzypern geflohen

Ein 64-jähriger Mann, der in der Türkischen Republik Nordzypern (TRNZ) zwei Mädchen sexuell missbraucht haben soll, ist in den griechisch-zyprischen Teil Zyperns geflohen.

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Die in der TRNZ-Stadt Kyrenia lebende britische Staatsbürgerin B.N. behauptete, dass ihr 64-jähriger zyperntürkischer Lebensgefährte N.B. ihre 15- und 12-jährigen Töchter sexuell missbraucht habe.

Nach dem Vorfall floh der Verdächtige in den griechisch-zyprischen Teil. Die britische Mutter erstattete mit Unterstützung türkischer und griechisch-zyprischer Frauenorganisationen auch bei der Polizei in Südzypern Anzeige. Während die Aussagen der Kinder in Begleitung von Mitarbeitern des Sozialdienstes aufgenommen wurden, wurde gegen den Verdächtigen auf beiden Seiten ein Haftbefehl erlassen.

Den Angaben zufolge kam der Vorfall ans Licht, als das 12-jährige Mädchen ihrer 15-jährigen Schwester von den Erlebnissen berichtete. Nachdem die ältere Schwester behauptete, von derselben Person in ähnlicher Weise missbraucht worden zu sein, wurde die Mutter, die zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause war, gerufen. Mutter B.N. ging unverzüglich zur Polizei und erstattete Anzeige.

Mutter B.N. erklärte: "Ich werde diesen Kampf für alle Mädchen im Süden und Norden führen und für alle, die sich nicht trauen, dies zu tun."

"Nicht nur uns"

Unterdessen behauptete das Mädchen in einem Beitrag auf ihrem Social-Media-Konto, dass der Verdächtige N.B. nicht nur sie und ihre Schwester, sondern mindestens drei weitere Mädchen missbraucht habe. In dem Beitrag wurde zudem behauptet, dass der Verdächtige bei seiner Flucht nach Südzypern auch den Reisepass der anderen Schwester mitgenommen habe, und es wurde die Öffentlichkeit um Unterstützung bei seiner Ergreifung gebeten.

Die britische Mutter B.N. betonte, dass sie den rechtlichen Kampf nicht nur für ihre eigenen Kinder führe, sondern für alle, die ähnliche Vorfälle erlebt haben und sich kein Gehör verschaffen konnten.

Die Ermittlungen der Polizei der TRNZ und der griechisch-zyprischen Polizei zu dem Vorfall dauern an.