Verdächtiger nach Drohungen gegen Minguzzis Familie inhaftiert
Nach der tödlichen Messerattacke auf den 15-jährigen Mattia Ahmet Minguzzi in Kadıköy wurde ein Verdächtiger festgenommen, der die Familie in den sozialen Medien bedroht hatte.
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Im Rahmen der von der Generalstaatsanwaltschaft Bakırköy geführten Ermittlungen wurde festgestellt, dass der Verdächtige Ç.D. in den sozialen Medien drohende Beiträge gegen die Familie veröffentlicht hatte.
Der Verdächtige, der von Polizeikräften in Ankara festgenommen und nach Istanbul gebracht wurde, wurde vom zuständigen Bereitschaftsgericht wegen des Vorwurfs der „Bedrohung durch mehrere Personen“ in Untersuchungshaft genommen.
Im Zuge der Ermittlungen zu den Drohungen in den sozialen Medien waren zuvor bereits 6 Verdächtige in Istanbul und 1 Verdächtiger in Kahramanmaraş inhaftiert worden. Damit stieg die Zahl der in diesem Verfahren inhaftierten Verdächtigen auf 8.
WAS WAR PASSIERT?
Am 24. Januar kam es zu einem Streit zwischen Mattia Ahmet Minguzzi, der mit Freunden in den Stadtteil Hasanpaşa gegangen war, um Skateboard-Zubehör zu kaufen, und den Personen B.B. sowie U.B. Als sie den Markt verlassen wollten, wurde Minguzzi von B.B. niedergestochen und von U.B. am Boden liegend getreten.
Der schwer verletzte Minguzzi wurde ins Krankenhaus eingeliefert, während die beiden geflüchteten Verdächtigen gefasst und inhaftiert wurden.
Das Grab von Minguzzi, der am 9. Februar im Krankenhaus verstarb, wurde in Bahçelievler beschädigt. Gegen den 67-jährigen Verdächtigen D.A. wurde daraufhin wegen des Vorwurfs der „Beschädigung von Gebetsstätten und Friedhöfen“ Haftbefehl erlassen.
Der Prozess gegen die beiden jugendlichen Verdächtigen, die wegen des Mordes inhaftiert sind und denen jeweils bis zu 24 Jahre Haft drohen, wurde auf den 8. Mai vertagt.