Vergangener Monat als "wärmster Januar" registriert
Nach Messungen des Copernicus-Satellitenüberwachungssystems der Europäischen Union (EU) wurde der vergangene Monat als der "wärmste Januar" gemeldet, der jemals aufgezeichnet wurde.
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In einer Erklärung von Copernicus wurde angegeben, dass die durchschnittliche Oberflächentemperatur im vergangenen Monat bei 13,14 Grad gemessen wurde.
Dieser Wert liegt um 0,70 Grad über dem Durchschnitt für Januar im Zeitraum 1991-2020 und um 0,12 Grad über dem bisherigen Rekordwert für einen Januar, der im Jahr 2020 verzeichnet wurde.
In der Erklärung wurde zudem darauf hingewiesen, dass dies der achte Monat in Folge ist, der als der jeweils wärmste aufgezeichnete Monat gilt. Die globale Durchschnittstemperatur der letzten 12 Monate (Februar 2023 - Januar 2024) lag demnach um 0,64 Grad Celsius über dem Durchschnitt des Zeitraums 1991-2020.
REGIONALE UNTERSCHIEDE
In Europa unterschieden sich die Temperaturen des vergangenen Monats zwischen den nördlichen und südlichen Regionen. Während die Temperaturen in den skandinavischen Ländern weit unter dem Durchschnitt von 1991-2020 lagen, wurden in den südlichen Ländern Werte weit über diesem Durchschnitt gemessen.
Die Temperaturen lagen in Ostkanada, Nordwestafrika, dem Nahen Osten und Zentralasien deutlich über dem Durchschnitt, während sie in weiten Teilen Westkanadas, Mittelamerikas und Ostsibiriens unter dem Durchschnitt verzeichnet wurden.
Die Erklärung enthielt zudem die Warnung der stellvertretenden Direktorin des Copernicus-Klimawandeldienstes, Samantha Burgess: "Eine rasche Reduzierung der Treibhausgasemissionen ist der einzige Weg, um den Anstieg der globalen Temperaturen zu stoppen."