„Verhandlungskrise“ zwischen Gelecek- und DEVA-Partei: Gegenseitige Angebote wurden unterbreitet
In den seit dem Sommer laufenden Fusionsverhandlungen zwischen der Gelecek-Partei und der DEVA-Partei kam es zu einer überraschenden Entwicklung.
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Nach den Wahlen vom 14. Mai 2023 führten die Gelecek-Partei und die DEVA-Partei Gespräche über die Bildung einer gemeinsamen Fraktion im Parlament, doch diese Fraktionsgespräche blieben ergebnislos.
In den vor Kurzem wieder aufgenommenen Gesprächen kam es nun zu einer überraschenden Entwicklung. Die Fusionsverhandlungen zwischen den beiden Parteien wurden ausgesetzt.
Details zu diesem Prozess wurden in den Halk TV-Hauptnachrichten wie folgt wiedergegeben:
„In den Verhandlungen, die den ganzen Sommer über andauerten, trafen sich vor Kurzem die beiden Parteivorsitzenden. Die Gespräche, die mit dem Ziel einer Fusion geführt wurden, brachten kein Ergebnis. Derzeit sind die Fusionsverhandlungen ausgesetzt. Letzte Woche hatte der Vorsitzende der Gelecek-Partei, Ahmet Davutoğlu, das Angebot geteilt, das sie der DEVA unterbreitet hatten.
In dem unterbreiteten Angebot hieß es: ‚Lassen Sie uns unter dem Dach der Gelecek-Partei fusionieren und Babacan soll der Parteivorsitzende sein. Oder lassen Sie uns bei der DEVA fusionieren und Davutoğlu soll der Parteivorsitzende sein.‘
Die Wahl wurde der DEVA-Partei überlassen. Doch die DEVA-Partei akzeptierte dies nicht. Während die DEVA-Partei eher eine gemeinsame Fraktion statt einer Fusion vorschlug, akzeptierte die Gelecek-Partei dies nicht.
Wir haben Informationen erhalten, dass die DEVA-Partei nicht bereit ist, sich unter dem Dach einer anderen Partei zu vereinen. Wir haben von der Entwicklung, dass die Gespräche ausgesetzt wurden, von Namen aus der Gelecek-Partei erfahren. Sicherlich werden sich auch Quellen aus der DEVA dazu äußern.“