Vermisster Ingenieur Doğukan seit 14 Tagen verschwunden: Suchaktionen eingestellt
Von dem 29-jährigen Ingenieur Doğukan Demirtaş, der auf dem Frachtschiff „Valentina 1“ auf dem Weg von Indonesien nach Singapur tätig war, fehlt seit 14 Tagen jede Spur. Während die Suchaktionen der Schiffsbesatzung und der Behörden ergebnislos blieben, setzt seine Familie das bange Warten fort.
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Der Maschinenbauingenieur Doğukan Demirtaş trat am 10. September 2024 seinen Dienst als 4. Ingenieur auf dem Schiff „Valentina 1“ an. Während sich das Schiff auf dem Weg von Indonesien nach Singapur befand, wurde am 17. Dezember das Verschwinden von Demirtaş bemerkt.
Obwohl die Besatzung das gesamte Schiff gründlich durchsuchte, konnte Demirtaş nicht gefunden werden.
SUCHAKTIONEN AN WETTERBEDINGUNGEN GESCHEITERT
Die Suchaktionen, die von umliegenden Schiffen und der Küstenwache in der Region um die Insel Flores vor der Küste Indonesiens eingeleitet wurden, wurden nach 7 Tagen aufgrund widriger Wetterbedingungen eingestellt.
Vater Önder Demirtaş, der angab, zuletzt am 16. Dezember um 13.42 Uhr telefonisch mit seinem Sohn gesprochen zu haben, bat die Behörden um Hilfe.
Der in Menteşe, Muğla, lebende Taxifahrer Önder Demirtaş schilderte die Ereignisse mit folgenden Worten:
„Doğukan hatte am 10. September einen 6-monatigen Vertrag begonnen. Ich habe zuletzt am 16. Dezember mit meinem Sohn gesprochen. Er sagte, es gehe ihm gut. Am Sonntag legten sie von Indonesien ab. Am Mittwochnachmittag rief mich die Firma an und teilte mir mit, dass mein Sohn verschwunden sei. Die Schiffsbesatzung hat überall mehrmals gesucht, aber Doğukan konnte auf dem Schiff nicht gefunden werden. Es gab drei Kameras auf dem Schiff, aber auch auf diesen konnten keine Aufnahmen gefunden werden.“
„WIR BITTEN JEDEN UM HILFE“
Demirtaş erklärte, dass das Schiff anschließend für Suchaktionen auf bestimmten Routen nach Indonesien zurückgekehrt sei und, nachdem die Suchen ergebnislos blieben, seine Reise nach Singapur fortgesetzt habe. Er gab an, dass sie während des Prozesses mit den Generalkonsulaten in Singapur und Indonesien in Kontakt getreten seien.
Demirtaş sagte: „Wir versuchen, über die Firma und das Außenministerium Informationen zu erhalten, aber es gibt kein klares Ergebnis. Er war ein lebensfroher Junge; wir bitten jeden um Hilfe, um Informationen über sein Schicksal zu erhalten.“
Die Familie Demirtaş fordert die Wiederaufnahme der Suchaktionen und die Durchführung einer umfassenden Untersuchung.