Vertagung im Prozess um Aziz İhsan Aktaş
Im Prozess mit 200 Angeklagten wurden die Stellungnahmen zum Schlussplädoyer abgeschlossen. Das Gericht vertagte die Verhandlung, in der das Urteil verkündet werden soll, auf den 24. August.
12punto
Im 59. Verhandlungstag des Prozesses gegen die kriminelle Vereinigung um Aziz İhsan Aktaş wurden die Stellungnahmen aller Angeklagten und ihrer Anwälte zum Schlussplädoyer abgeschlossen.
In dem Verfahren, das vor dem 1. Schwurgericht von Istanbul im Gerichtssaal gegenüber der geschlossenen Strafvollzugsanstalt Marmara verhandelt wird, stehen 200 Angeklagte vor Gericht, darunter 7 Inhaftierte sowie 7 Bürgermeister, von denen 6 vom Dienst suspendiert wurden.
Während der Verhandlung trugen die Anwälte des vom Dienst suspendierten Bürgermeisters von Beşiktaş, Rıza Akpolat, ihre Verteidigung zum Schlussplädoyer vor. Nach ihren Ausführungen zu den vorgeworfenen Handlungen forderten die Anwälte die Freilassung und den Freispruch von Akpolat.
Mit dem Abschluss der Anwaltsplädoyers wurden nun die Stellungnahmen aller Angeklagten und ihrer Verteidiger zum Schlussplädoyer in der Akte aufgenommen.
Der Vorsitzende Richter Oğuzhan Gül wies darauf hin, dass am Montag, dem 24. August, dem Tag der Urteilsverkündung, alle Anwälte bei der Verhandlung anwesend sein müssen. Gül erklärte, es sei beschlossen worden, die Anwälte letztmalig dahingehend zu verwarnen, dass bei Nichterscheinen der Straftatbestand des „Amtsmissbrauchs“ erfüllt sein könnte.
Das Gericht vertagte die Verhandlung auf den 24. August.