Erklärung von Verteidigungsminister Yaşar Güler zu den Leutnanten! Wie ist der aktuelle Stand im Disziplinarverfahren?

Verteidigungsminister Yaşar Güler erklärte: "In der neuen Ära wird die Terrororganisation PKK/YPG in Syrien früher oder später aufgelöst werden. Das wollen sowohl die neue Führung in Syrien als auch wir. Organisationsmitglieder, die von außerhalb Syriens kommen, werden Syrien verlassen. Diejenigen, die Syrer sind, werden ihre Waffen niederlegen." Zum Disziplinarverfahren gegen die Leutnante sagte Güler: "Der Hohe Disziplinarausschuss hat noch keine Entscheidung getroffen."

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Verteidigungsminister Yaşar Güler traf sich in Ankara mit Vertretern von Medienorganisationen.

In seiner Rede beim Jahresbewertungstreffen äußerte sich Güler zu wichtigen Punkten der neuen Ära in Syrien.

Güler sagte: "In der neuen Ära wird die Terrororganisation PKK/YPG in Syrien früher oder später aufgelöst werden" und fuhr wie folgt fort:

"Das wollen sowohl die neue Führung in Syrien als auch wir. Organisationsmitglieder, die von außerhalb Syriens kommen, werden Syrien verlassen. Diejenigen, die Syrer sind, werden ihre Waffen niederlegen. Wir haben keinerlei Probleme mit unseren kurdischen Brüdern, die weder im Irak noch in Syrien leben. Unser Problem besteht einzig und allein mit den Terroristen. Auch unsere in Syrien lebenden kurdischen Brüder waren dem Druck und der Unterdrückung der Terrororganisation PKK/YPG ausgesetzt. Die PKK/YPG-Terroristen entführen die Kinder unserer dort lebenden kurdischen Brüder gewaltsam und rekrutieren sie im Kindesalter. Da die Familien über diese Situation besorgt sind, versuchen sie, ihre Kinder in andere Länder zu schicken, um sie aus den Händen der Organisation zu retten. Genau das ist unser Problem: die Terrororganisation PKK/YPG, die auch unsere kurdischen Brüder unterdrückt."

STATUS DES SÜLEYMAN-SCHAH-GRABES

Bezüglich des Status des Süleyman-Schah-Grabes erklärte Minister Güler: "Wir hatten bereits zuvor erklärt, dass wir es vorübergehend von seinem Standort im Dorf Karakozak an den derzeitigen Standort im syrischen Dorf Esme verlegt haben. Die Frage, ob das Grab an seinen alten Standort im Dorf Karakozak zurückverlegt wird, wird später je nach Lage vor Ort bewertet."

VERFAHREN DES HOHEN DISZIPLINARAUSSCHUSSES ZU DEN LEUTNANTEN

Minister Güler äußerte sich zum Disziplinarverfahren gegen die Leutnante, die durch das Kreuzen ihrer Schwerter den Slogan "Wir sind die Soldaten Mustafa Kemals" skandierten, wie folgt:

"Die Wahrung und Aufrechterhaltung der etablierten Disziplin in den Türkischen Streitkräften ist unerlässlich. Wir haben wiederholt betont, dass wir den Vorfall von Anfang an unter disziplinarischen Gesichtspunkten betrachten. Bei dem Thema geht es nicht um das Rezitieren des abgeschafften Eides oder das Sagen von 'Wir sind die Soldaten Mustafa Kemals', sondern um ein vorsätzliches, organisiertes und geplantes disziplinarisches Fehlverhalten trotz der Warnungen der Vorgesetzten. Die Untersuchung und das Ermittlungsverfahren zu diesem Vorfall haben nichts mit dem rezitierten Text oder dessen Inhalt zu tun. Im Disziplinarverfahren wurde keinem Leutnant eine Frage zum Inhalt des rezitierten Textes oder dazu gestellt, warum er 'Wir sind die Soldaten Mustafa Kemals' gesagt habe. Hier ist wichtig, dass der Disziplinarprozess unabhängig vom Inhalt immer auf die gleiche Weise durchgeführt wird und von der Disziplin niemals abgewichen wird. Das Verfahren des Hohen Disziplinarausschusses dauert an. Der Ausschuss hat noch keine Entscheidung getroffen. Es ist nicht angemessen, in diesem Stadium ein endgültiges Urteil zu fällen. Lassen Sie uns alle gemeinsam das Ergebnis abwarten."