Information des Verteidigungsministeriums zu Syrien: 'Unsere oberste Priorität...'

Das türkische Verteidigungsministerium hat in einer Stellungnahme zu den Entwicklungen in Syrien seine Ablehnung gegenüber Bestrebungen zur Schaffung autonomer Regionen bekräftigt. In der Mitteilung des Ministeriums heißt es: „Die territoriale Integrität Syriens ist unsere rote Linie; ebenso wie die neue Regierung lehnen wir eine Zersplitterung der unitären Struktur ab.“

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Quellen des türkischen Verteidigungsministeriums (MSB) haben umfassende Erklärungen zu den Sicherheitspolitiken der Türkei und den jüngsten Entwicklungen in der Region abgegeben. Im Mittelpunkt der Stellungnahme standen die Betonung der territorialen Integrität Syriens sowie klare Botschaften bezüglich Forderungen nach Autonomie.

'DIE INTEGRITÄT SYRIENS IST UNSERE OBERSTE PRIORITÄT'

Die Quellen des Verteidigungsministeriums erklärten, dass die Entwicklungen in Syrien von der Türkei aufmerksam verfolgt würden, und betonten: „Die territoriale Integrität und die politische Einheit Syriens sind für die Türkei eine grundlegende Priorität.“ In diesem Zusammenhang wurde zum Ausdruck gebracht, dass Forderungen nach Autonomie oder entsprechende Initiativen nicht nur die Souveränität Syriens, sondern auch die regionale Stabilität gefährden könnten.

'WIR WERDEN UNTER KEINEM VORWAND ZUSTIMMEN'

In der Erklärung des Ministeriums hieß es weiter: „Einer Zersplitterung der territorialen Integrität Syriens sowie einer Aufweichung der unitären Struktur, unter welchem Namen oder Vorwand auch immer, kann keinesfalls zugestimmt werden. Diese Haltung ist sowohl für die Sicherheit der Region als auch für die nationalen Interessen der Türkei von entscheidender Bedeutung.“ Zudem wurde betont: „Wir lehnen, ebenso wie die neue syrische Regierung, jegliche Rhetorik und Aktivitäten ab, die auf autonome Regionen oder Dezentralisierung abzielen.“

Im weiteren Verlauf der Erklärung wurde auch auf die Diskussionen um den Tishrin-Staudamm eingegangen. Während mitgeteilt wurde, dass die Angelegenheiten bezüglich der Übergabe des Staudamms in Koordination mit dem Verteidigungsministerium der syrischen Übergangsregierung und den relevanten regionalen Akteuren durchgeführt würden, hieß es: „Die natürlichen Ressourcen und Vermögenswerte Syriens gehören ausschließlich den Syrern. Der Prozess bezüglich des Staudamms wird genau verfolgt.“