Verwaltung der Bank Pozitif an TMSF übertragen

Im Rahmen der Ermittlungen zu illegalen Wetten in der Türkei hat die Bankenregulierungs- und Aufsichtsbehörde (BDDK) bekannt gegeben, dass die Verwaltung der Bank Pozitif an den Einlagensicherungsfonds (TMSF) übertragen wurde.

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Die Türkei spricht über die Ermittlungen zu illegalen Wetten. Für die beschlagnahmte Pozitifbank wurde eine neue Entscheidung getroffen. Die Bankenregulierungs- und Aufsichtsbehörde (BDDK) gab bekannt, dass die Verwaltung der Bank Pozitif an den TMSF übertragen wurde.

In der von der Bankenregulierungs- und Aufsichtsbehörde (BDDK) veröffentlichten Erklärung heißt es:

"Mit dem Beschluss der BDDK vom 17.03.2025 mit der Nummer 11176 wurde infolge der Bewertungen im Rahmen der von den Justizbehörden gegen den qualifizierten Anteilseigner der Bankpozitif Kredi ve Kalkınma Bankası A.Ş. (Bank), die Pay Fix Elektronik Para ve Ödeme Hizmetleri A.Ş., geführten Ermittlungen gemäß Artikel 18, Absatz 5 des Bankengesetzes Nr. 5411 beschlossen, dass die Gesellschafterrechte der Bank, mit Ausnahme der Dividendenrechte, bezüglich der im Eigentum der Pay Fix Elektronik Para ve Ödeme Hizmetleri A.Ş. befindlichen 79-prozentigen Anteile durch den Einlagensicherungsfonds (TMSF) ausgeübt werden."

WAS WAR GESCHEHEN?

In den Ermittlungen der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft wurde festgestellt, dass Erkan Kork, Eigentümer und Verantwortlicher des Zahlungsdienstleisters "Payfix", seit 2014 durch Software innerhalb dieses Unternehmens illegale Wett-Panels in das Finanzsoftwaresystem von Payfix integriert und es so vielen im Ausland ansässigen virtuellen Wettseiten ermöglicht hatte, in der Türkei tätig zu werden.

Im Rahmen der Ermittlungen zum Straftatbestand der "Geldwäsche von Vermögenswerten aus Straftaten" wurde festgestellt, dass die Verdächtigen in einem Vertrauensverhältnis zueinander handelten, um "Payfix" zu verwalten, die "PozitifBank" erwarben und zudem durch die Gründung zahlreicher Handelsgesellschaften – allen voran die "Capital Türk Holding" – sowie durch die Übernahme bereits bestehender Unternehmen wie "Ay para ödeme kuruluşu", "Ininal Ödeme" und "Elektronik Para Hizmetleri AŞ" die aus Straftaten stammenden Einkünfte wuschen und sich auf diese Weise unrechtmäßige Gewinne verschafften.

Es wurde zudem beschlossen, den Fernsehsender "Flash Haber TV", der zur Göktuğ Multimedya Yayıncılık Anonim Şirketi gehört – deren Eigentümer der mutmaßliche Kopf der Organisation, Erkan Kork, ist –, zusammen mit dem zugehörigen Unternehmen zu beschlagnahmen.