Angeklagter, der 3 Frauen tötete, gefasst: Die Momente sind auf Kamera

In Adana hat der Prozess gegen Şemsettin Erkuvan begonnen, der seine Schwiegertochter und deren Familie auf einem Friedhof erschoss, weil er sie für den Tod seines Sohnes verantwortlich machte.

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In Adana hat der Prozess gegen den 47-jährigen Şemsettin Erkuvan begonnen, der seine Schwiegertochter, deren Mutter und deren Schwester auf einem Friedhof erschoss, weil er sie für den Suizid seines Sohnes verantwortlich machte. Ihm wird dreifacher Mord sowie der unerlaubte Besitz einer Schusswaffe vorgeworfen. Nach dem Tod seines Sohnes Muzaffer hegte Erkuvan einen Groll gegen seine Schwiegertochter Güldane und deren Familie. Am 21. Oktober 2024 wurden Güldane, ihre Mutter Şenay und ihre Schwester Gaye, die das Grab von Muzaffer besuchten, von Şemsettin Erkuvan verfolgt und getötet.

Vor Gericht äußerte Erkuvan Reue und behauptete, die Tat sei in einem Moment der Wut geschehen. Er schilderte die Schwierigkeiten, die er vor dem Tod seines Sohnes Muzaffer erlebt hatte, und deren Auswirkungen auf seine Familie. Er behauptete, er habe nicht die Absicht gehabt zu töten, sondern lediglich versucht, den Mörder seines Sohnes zu finden. Die einzige Zeugin des Vorfalls, die 16-jährige E.G., schilderte detailliert, wie ihre Familie getötet wurde. Die Staatsanwaltschaft forderte für Erkuvan eine lebenslange Haftstrafe wegen „vorsätzlicher Tötung“ von drei Frauen. Das Gericht ordnete die Fortdauer der Untersuchungshaft an und vertagte die Verhandlung auf einen späteren Termin.