Aufnahmen erstmals veröffentlicht: Adnan Oktars Geständnisse aus eigenem Mund
Es wurden Aufnahmen veröffentlicht, in denen Adnan Oktar die Verbrechen gesteht, die er während der Operation im Jahr 1999 begangen hat.
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Die Aufnahmen, in denen Adnan Oktar – der zu 8.658 Jahren Haft verurteilt wurde und dessen Name nach der Dokumentation „Kedicik“ (Kätzchen) insbesondere durch seine Beziehungen zu Politikern wieder in den Fokus rückte – während der gegen ihn gerichteten Operation im Jahr 1999 seine Verbrechen aus eigenem Mund gesteht, sind aufgetaucht.
In den von Sözcü TV geteilten Aufnahmen gesteht Oktar die von ihm begangenen Straftaten.
Der Dialog in den Aufnahmen lautet wie folgt:
Polizei: Wer wurde denn außer ihr noch gefilmt, von dem Sie wussten?
Adnan Oktar: In diesem Fall Ebru Şimşek.
Polizei: Warum wurde Ebru Şimşek zum Beispiel gefilmt?
Adnan Oktar: Ich hatte das in der Wochenendzeitung erklärt, wir hatten sie auf dem Titelblatt zusammen mit einer Frau abgebildet. Obwohl sie das gesehen hatte, gab sie der Zeitung eine sehr leichtfertige Antwort, also eine sehr respektlose Antwort. Wir sagten damals – es mag wie eine Einmischung erscheinen, aber es ist eigentlich eine gute Tat –, dass es Informationen über sie gebe. Wir sagten, sie solle davon ablassen und lieber an der Universität studieren. Wir sagten, sie solle wie ein normaler Mensch leben, doch sie benutzte einen abweisenden Ton.
Polizei: Was geht Sie das an?
Adnan Oktar: Wie gesagt, es mag wie eine Einmischung erscheinen, aber nein, es könnte sein, dass dies eigentlich eine gute Tat ist.
Polizei: Mit wem hatte sie damals eine Beziehung?
Adnan Oktar: Mit einem Freund.
Polizei: Aus Ihrer Gruppe?
Adnan Oktar: Ja.
Polizei: Wo wurden diese technischen Vorrichtungen damals vorbereitet?
Adnan Oktar: Das wurde in diesem Haus vorbereitet, im Haus des Freundes.
Polizei: Wer war dieser Freund?
Adnan Oktar: Die Person, die den Vorfall vorbereitet hat.
Polizei: Wer war das, genau das frage ich.
Adnan Oktar: Das habe ich jetzt nicht im Kopf. Die Aufgabe der Person war ohnehin nur, das zu beschaffen.