Betrug mit falscher Polizei- und Staatsanwaltsmasche: 1,5 Millionen TL erbeutet – Rentner war das Ziel
In Istanbul gaben sich Betrüger als Polizisten und Staatsanwälte aus und brachten einen Rentner dazu, 1,5 Millionen TL auf von ihnen angegebene IBAN-Nummern zu überweisen. Nachdem das Opfer Verdacht geschöpft hatte und zur Polizei gegangen war, leitete die Betrugsabteilung der Kriminalpolizei Ermittlungen ein und nahm 11 Kontoinhaber fest. 10 der Verdächtigen wurden inhaftiert und in ein Gefängnis überstellt.
Müslim Sarıyar
Müslim SARIYAR/12punto.com.tr
Am 31. Januar 2024 riefen Betrüger in Kadıköy, Istanbul, den Rentner A.G. an, gaben sich als Polizisten und Staatsanwälte aus und veranlassten ihn mit der Lüge, dass „gegen ihn ermittelt werde“, dazu, 1,5 Millionen TL auf die IBAN-Konten von 11 verschiedenen Personen zu überweisen.
Als der Rentner A.G. erkannte, dass er betrogen worden war, begab er sich umgehend zur Polizeidirektion des Bezirks Kadıköy.
Nachdem die Aussage von A.G. aufgenommen worden war, leitete die Betrugsabteilung der Kriminalpolizei Ermittlungen gegen die Verdächtigen ein.
Die Polizei nahm Kontakt zu den Banken auf und ermittelte die Daten der Kontoinhaber. Bei einer am Vortag durchgeführten Operation wurden die 11 Kontoinhaber festgenommen.
In ihren Vernehmungen gaben die Verdächtigen an, keine Betrüger zu sein, sondern ihre Konten lediglich vermietet zu haben. Sie wurden der Staatsanwaltschaft überstellt. Nach der staatsanwaltschaftlichen Anhörung wurden 10 Personen dem Haftrichter vorgeführt, inhaftiert und in ein Gefängnis überstellt.