Bewaffneter Angriff auf Aziz Yeniay: 22 weitere Verdächtige des Angriffs in Küçükçekmece dem Gericht überstellt

Die 22 Verdächtigen, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Angriff während einer Wahlkampfveranstaltung des AK-Partei-Bürgermeisterkandidaten für Küçükçekmece, Aziz Yeniay, im Stadtteil Kanarya festgenommen wurden, wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in der Kriminalpolizeidirektion dem Gericht überstellt.

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Während einer Wahlkampfveranstaltung des AK-Partei-Bürgermeisterkandidaten für Küçükçekmece, Aziz Yeniay, kam es zu einem bewaffneten Angriff mit Langwaffen, bei dem eine Frau namens Ebru Güneş schwer verletzt wurde. Im Zuge der eingeleiteten Ermittlungen waren 26 Verdächtige festgenommen worden.

26 VERDÄCHTIGE, DARUNTER 4 MINDERJÄHRIGE, DEM GERICHT ÜBERSTELLT

Vier der 26 Verdächtigen wurden aufgrund ihres Alters von der Jugendabteilung in Üsküdar an das Gericht in Küçükçekmece überstellt.

Die restlichen 22 Verdächtigen, darunter die vier Personen, die den Angriff ausführten, wurden nach Abschluss der Maßnahmen in der Kriminalpolizeidirektion dem Gericht überstellt.

NEUE DETAILS BEKANNT GEWORDEN

Details zu den Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Küçükçekmece sind ans Licht gekommen. Den vorliegenden Informationen zufolge wird der Angriff als Attentatsversuch auf den Bürgermeisterkandidaten Aziz Yeniay gewertet.

Es wurde festgestellt, dass die Verdächtigen, bei denen es sich um eine kriminelle Vereinigung handelt, gezielt auf das Verlassen des Vereinsgebäudes durch Aziz Yeniay gewartet hatten, jedoch aufgrund eines Zeitfehlers das Feuer eröffneten, als die Polizei das Gebäude verließ.

Die Auswertung von Überwachungskameras ergab, dass die Verdächtigen vor dem Angriff per Telefon kommunizierten und sich in den umliegenden Straßen bewegten, während sie auf das Verlassen des Vereinsgebäudes durch Aziz Yeniay warteten.

VERDACHT AUF AUFTRAGSTÄTIGKEIT GEGEN BEZAHLUNG

Unter den 26 festgenommenen Verdächtigen befinden sich den Angaben zufolge die vier Täter, Personen, die bei der Vorbereitung halfen, sowie diejenigen, die die Waffe übergaben. Es wird auch der Möglichkeit nachgegangen, dass der Angriff, für den keine terroristischen Verbindungen festgestellt werden konnten, gegen Bezahlung verübt wurde.

Es wurde bekannt, dass die Verdächtigen in ihren Aussagen bestritten, dass ihr Ziel Aziz Yeniay gewesen sei; sie behaupteten stattdessen, sie seien vor Ort gewesen, um eine Person zu treffen, mit der sie in einem Konflikt stünden.