Video-Botschaft vom inhaftierten İmamoğlu: Kritik am neuen Gerichtssaal in Silivri

Der inhaftierte Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, erklärte, dass der neue Gerichtssaal in Silivri es Familien und Journalisten erschwere, den Verhandlungen zu folgen.

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Der inhaftierte Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, äußerte Kritik an der Architektur und der Sitzordnung des neu errichteten Gerichtssaals in Silivri.

İmamoğlu betonte, dass die Größe und die Anordnung des Saals es erschwerten, den Verhandlungen zu folgen, und wies darauf hin, dass insbesondere Familien und Journalisten Schwierigkeiten hätten, den Prozess zu verfolgen.


In seiner Stellungnahme sagte İmamoğlu: „Sie haben in Silivri einen neuen Gerichtssaal gebaut. Er ist so groß und so weitläufig, dass Familien ihre Angehörigen und Journalisten die Verhandlung nur mit einem Fernglas verfolgen können. Die Richter sitzen oben, die Angeklagten unten. Die Menschen können einander nicht einmal ins Gesicht sehen.“

İmamoğlu betonte, dass Gerichtssäle den Grundsatz der Gleichheit vor dem Gesetz widerspiegeln sollten, und fügte hinzu: „Gerechtigkeit schafft keine Distanz. Gerechtigkeit blickt nicht von oben herab. Gerechtigkeit macht den Menschen nicht klein. Sie sieht den Menschen, hört ihm zu und behandelt ihn gleich. Denn selbst die Architektur eines Gerichtssaals sollte uns sagen: Jeder ist vor dem Gesetz gleich.“