CHP-Abgeordnete Suiçmez und Mutter des SMA-kranken Demir Ali halten Pressekonferenz: 'Ich möchte nicht die Nachricht erhalten, dass er ein Engel geworden ist'

Die CHP-Abgeordnete aus Trabzon, Sibel Suiçmez, hielt gemeinsam mit Ezgi Kara Bayraktar, deren Sohn Demir Ali an SMA erkrankt ist, eine Pressekonferenz ab, um auf die SMA-Krankheit aufmerksam zu machen. Mutter Bayraktar sagte: 'Ich möchte nicht die Nachricht erhalten, dass ein Baby in der Türkei gestorben ist, weil es keinen Zugang zu seinem Medikament hatte und nun ein Engel geworden ist.'

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Die CHP-Abgeordnete aus Trabzon, Sibel Suiçmez, hielt gemeinsam mit Ezgi Kara Bayraktar, deren Sohn Demir Ali an SMA erkrankt ist, eine Pressekonferenz ab.

Suiçmez betonte den rechtsbasierten Ansatz von Juristen und forderte, dass der Staat statt auf Mitleid auf rechtsbasierte Lösungen setzen solle.

Ezgi Kara Bayraktar erklärte, dass die SMA-Krankheit als Epidemie eingestuft werden müsse. Sie wies darauf hin, dass Menschen in der Türkei gezwungen seien, Spendenkampagnen für Gentherapien zu starten, und dass der Staat diese Menschen unterstützen müsse.

"ES GIBT KEINEN GRUND, WARUM DIES NICHT DURCH UNSEREN STAAT UNTERSTÜTZT WERDEN SOLLTE"

Suiçmez betonte, dass Juristen alles aus einer rechtsbasierten Perspektive betrachteten und sagte: "Daher möchten wir, dass das, was erreicht werden muss, nicht aus Mitleid, sondern auf Basis von Rechten durch den Staat umgesetzt wird."

Ezgi Kara Bayraktar, der Suiçmez das Wort erteilte, merkte ebenfalls an, dass die SMA-Krankheit sowohl in der Türkei als auch weltweit als Epidemie betrachtet werden müsse.

Bayraktar erklärte, dass SMA keine unheilbare Krankheit mehr sei, die Menschen in der Türkei jedoch gezwungen würden, für Gentherapien Kampagnen zu starten, und sagte: "Es gibt eigentlich keinen Grund, warum diese Menschen nicht durch unseren Staat unterstützt werden sollten."

"WIR MÖCHTEN NICHT DIE NACHRICHT ERHALTEN, DASS JEMAND EIN ENGEL GEWORDEN IST"

Bayraktar äußerte sich wie folgt: "Als Mutter sage ich, dass türkische Kinder Zugang zu jeder Art von Behandlung haben sollten. Ich möchte nicht die Nachricht erhalten, dass ein Baby in der Türkei gestorben ist, weil es keinen Zugang zu seinem Medikament hatte und nun ein Engel geworden ist."