Diyanet-Präsident Ali Erbaş hält Predigt mit Schwert in der Hagia Sophia
Der Präsident des Amtes für religiöse Angelegenheiten (Diyanet), Ali Erbaş, sprach während der Freitagspredigt in der Hagia-Sophia-Moschee. Erbaş erschien mit einem Schwert zur Predigt.
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Der Präsident des Amtes für religiöse Angelegenheiten, Ali Erbaş, ging in seiner Freitagspredigt in der Hagia-Sophia-Moschee auf die Konflikte zwischen Israel und der Hamas ein.
Erbaş erschien erneut mit einem Schwert zu seiner Predigt, in der er betonte: „Man fragt nicht nach der Rasse, der Sprache oder der Religion des Unterdrückten.“
Erbaş äußerte sich wie folgt:
„Meine lieben Geschwister, eines der größten Verbrechen, das die Menschheitsgeschichte je erlebt hat, findet heute in Palästina und im Gazastreifen statt. Unschuldige Menschen, ob Babys, Kinder, Frauen oder Alte, werden brutal ermordet. Häuser, Moscheen, Schulen und sogar Krankenhäuser werden gnadenlos bombardiert. Vor den Augen der ganzen Welt wird ein großes Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen. Während Tausende unschuldige Menschen gleichzeitig ihr Leben verlieren, schaut die Welt, die ihr Gewissen und ihre Menschlichkeit verloren hat, diesem Völkermord tatenlos zu. Man fragt nicht nach der Rasse, der Sprache oder der Religion des Unterdrückten. Selbst wenn der Unterdrücker ein Muslim und der Unterdrückte ein Nicht-Muslim wäre, gebietet unser Glaube, das Recht des Unterdrückten gegen den Unterdrücker zu verteidigen, ohne auf dessen Religion oder Rasse zu achten.“