Eilmeldung... Ausreisesperre gegen Fatih Altaylı verhängt, gegen den ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde

Fatih Altaylı, gegen den wegen „Verherrlichung von Straftaten und Straftätern“ sowie „öffentlicher Anstiftung eines Teils der Bevölkerung zu Hass und Feindseligkeit und deren Herabwürdigung“ ermittelt wird, ist am Justizpalast Istanbul eingetroffen, um eine Aussage zu machen. Gegen Altaylı wurden eine Ausreisesperre und eine gerichtliche Meldeauflage verhängt.

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Nachdem İsmail Aydemir bei einem von regierungsnahen Stiftungen und Vereinen organisierten Marsch unter dem Motto „Barmherzigkeit für die Märtyrer, Unterstützung für Palästina, Verfluchung Israels“ wegen einer Tawhid-Flagge geschlagen wurde, leitete die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen Fatih Altaylı ein, der auf seinem Social-Media-Account den Beitrag „Gut gemacht“ (Eline sağlık) veröffentlicht hatte. Ihm werden „Verherrlichung von Straftaten und Straftätern“ sowie „öffentliche Anstiftung eines Teils der Bevölkerung zu Hass und Feindseligkeit und deren Herabwürdigung“ vorgeworfen.

Die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul hat Altaylı, gegen den sie von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hat, zur Aussage vorgeladen.

AUCH CELAL ŞENGÖR ZUR UNTERSTÜTZUNG AM JUSTIZPALAST

Fatih Altaylı traf heute früh am Justizpalast in Istanbul ein, um seine Aussage zu machen.

Auch Prof. Dr. Celal Şengör kam zum Justizpalast, um Altaylı zu unterstützen.

ENTSCHEIDUNG ÜBER FATİH ALTAYLI

Gegen Altaylı wurden eine Ausreisesperre und eine gerichtliche Meldeauflage verhängt.