Ein Soldat gefallen: Umstrittene Aussage von Minister Güler! 'Gestern haben sie eine Drohne geschickt, die hat unseren Soldaten getroffen'
Während ein Soldat bei einem Drohnenangriff der Terrororganisation PKK fiel, sorgte die Aussage von Verteidigungsminister Yaşar Güler für Empörung: „Wir werden hoffentlich ein terrorfreies Türkiye erreichen. Übrigens haben sie gestern eine Drohne geschickt, die hat unseren Soldaten getroffen, und wir haben ihn ins Krankenhaus gebracht. Wir konnten ihn nicht retten, er ist gefallen, möge Gott seiner Seele gnädig sein.“
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Verteidigungsminister Yaşar Güler beantwortete beim Empfang im Festsaal der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) anlässlich des 105. Jahrestages der Gründung des Parlaments und des Tages der Nationalen Souveränität und des Kindes am 23. April die Fragen von Journalisten zu aktuellen Themen.
Auf eine Frage zum Tod des Infanterie-Unteroffiziers Berat Mecit Day, der bei einem heimtückischen Angriff in der Region der Operation Pençe-Kilit schwer verletzt wurde und später im Krankenhaus verstarb, gab Güler folgende Erklärung ab:
„Was ein terrorfreies Türkiye betrifft, so setzen wir unsere Bemühungen fort, dies zu erreichen. Wir werden hoffentlich ein terrorfreies Türkiye erreichen. Übrigens haben sie gestern eine Drohne geschickt, die hat unseren Soldaten getroffen, und wir haben ihn ins Krankenhaus gebracht. Wir konnten ihn nicht retten, er ist gefallen, möge Gott seiner Seele gnädig sein.“
Während Güler seine Entschlossenheit für das Ziel eines „terrorfreien Türkiye“ betonte, ging er auch auf die Diskussionen über den Prozess der Waffenabgabe durch Mitglieder der Terrororganisation ein. Auf die Frage nach der möglichen Rolle der Regierung in Erbil in diesem Prozess erklärte er, dass die bereits in der Vergangenheit genannten Bedingungen weiterhin gültig seien. Er formulierte diese Bedingungen klar mit den folgenden Worten:
„Die Bedingungen, die wir zuvor genannt haben, gelten weiterhin. Du wirst dich auflösen. Du wirst deine Waffen abgeben. Du wirst dich ergeben. Es gibt drei Bedingungen.“
Auf die Frage eines Journalisten: „Nun, wo werden die Waffen abgegeben?“, gab Güler eine kurze und klare Antwort:
„Das wird ihnen mitgeteilt werden.“
Güler äußerte sich auch zur Verteidigungsindustrie und beantwortete eine Frage zur Haltung Deutschlands beim Beschaffungsprozess der Eurofighter-Typhoon-Kampfjets wie folgt:
„Derzeit gibt es nichts Definitives. Der Prozess läuft in jeder Hinsicht genau so weiter. Alles läuft weiter. Unsere Angelegenheit ist nicht mit Deutschland, sondern mit Großbritannien. Wir werden sehen, was die kommende Zeit bringt. Bei uns läuft alles genauso weiter, wie es begonnen hat und wie wir es geplant haben.“
Der Minister, der auch mit Fragen zum F-35-Programm konfrontiert wurde, wies auf die Bedeutung der diplomatischen Kontakte von Präsident Erdoğan in dieser Angelegenheit hin. Bezüglich des F-16-Beschaffungsprozesses betonte Güler, dass es keine Verzögerungen gebe:
„Der F-16-Prozess läuft ebenfalls genau so weiter.“