Eingreifen gegen Studierende, die Ali İsmail Korkmaz gedenken wollten
Auf dem Gölbaşı-Campus der Universität Ankara kam es zu einem physischen Eingreifen des Sicherheitsdienstes gegen Studierende, die Ali İsmail Korkmaz gedenken wollten, der während der Gezi-Proteste ums Leben kam. Die Bildungsgewerkschaft Eğitim Sen (Zweigstelle Ankara Nr. 5) reagierte empört auf die Vorfälle und forderte die Verantwortlichen dazu auf, ihrer Verantwortung nachzukommen und Maßnahmen gegen die Gruppen zu ergreifen, die eine tatsächliche Bedrohung für die Studierenden darstellen.
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Auf dem Gölbaşı-Campus der Universität Ankara griffen Sicherheitskräfte physisch gegen Studierende ein, die Ali İsmail Korkmaz gedenken wollten, der 2013 während der Gezi-Proteste in Eskişehir zu Tode geprügelt wurde.
In einer Stellungnahme der Bildungsgewerkschaft Eğitim Sen (Zweigstelle Ankara Nr. 5 für Universitäten) wurden die Behörden aufgefordert: "Wir fordern die Verantwortlichen dazu auf, ihre Aufsichtspflicht gegenüber ihrem Personal wahrzunehmen, und wir wiederholen: Ergreifen Sie Maßnahmen nicht gegen unsere Studierenden, die ihre demokratischen Rechte wahrnehmen, sondern gegen die Banden, die sie bedrohen."
"ERGREIFEN SIE MASSNAHMEN GEGEN BANDEN, NICHT GEGEN STUDIERENDE"
In der Erklärung hieß es weiter:
"Auf dem Gölbaşı-Campus der Universität Ankara haben Sicherheitskräfte, die eigentlich für die Sicherheit der Universität und unserer Studierenden verantwortlich sind, trotz fehlender Befugnis physisch gegen unsere Studierenden eingegriffen, die Ali İsmail Korkmaz gedenken wollten, der vor 12 Jahren von Polizei und Banden ermordet wurde. Wir fordern die Verantwortlichen dazu auf, ihre Aufsichtspflicht gegenüber ihrem Personal wahrzunehmen, und wir wiederholen: Ergreifen Sie Maßnahmen nicht gegen unsere Studierenden, die ihre demokratischen Rechte wahrnehmen, sondern gegen die Banden, die sie bedrohen."