Kommunikationsprobleme in Hatay nach dem Erdbeben halten an! 'Wir sind nicht in der Lage, die 112 zu rufen'
Nach den Erdbeben mit Zentrum in Kahramanmaraş wurde die Internet- und Telefoninfrastruktur in Hatay weitgehend zerstört. Die Bewohner des betroffenen Stadtviertels Yaylacık können zu Hause kein Internet nutzen und haben aufgrund fehlender Basisstationen in der Region große Schwierigkeiten, per Mobiltelefon oder Internet zu kommunizieren.
İHA
Hatay: Nach dem Erdbeben können die Bürger aufgrund von Infrastrukturproblemen zu Hause kein Internet nutzen und sehnen sich nach dem Wort 'Hallo', da es in der Region keine Basisstation gibt, die ein Signal empfangen könnte. Bei regnerischem Wetter müssen die Bewohner auf die höher gelegenen Punkte des Dorfes ausweichen, um ein Signal zu finden, was zu großen Schwierigkeiten führt.
Nach den Erdbeben mit Zentrum in Kahramanmaraş wurde die Internetinfrastruktur in Hatay schwer beschädigt. Die 1.500 Einwohner des 20 Kilometer vom Bezirk Antakya entfernten Stadtviertels Yaylacık haben Schwierigkeiten, per Mobiltelefon oder Internet zu kommunizieren, da die Internetinfrastruktur durch das Erdbeben negativ beeinträchtigt wurde. Während heutzutage bereits die 5G-Technologie Einzug gehalten hat, sehnen sich die Bürger nach dem Wort 'Hallo' und Videotelefonie und fordern die Errichtung einer Basisstation in der Region.
"WIR SCHREIBEN DAS JAHR 2024, ABER WIR KÖNNEN NUR AN BESTIMMTEN PUNKTEN TELEFONIEREN"
Necdet Temiz erklärte, dass sie nach dem Erdbeben zu Hause kein Internet nutzen könnten und es derzeit in ihrem Dorf kein Mobilfunknetz gebe. Aufgrund des Zusammenbruchs der Infrastruktur könnten sie das Internet nicht nutzen und hätten Probleme bei der Kommunikation. Temiz sagte: "Wir schreiben das Jahr 2024, aber wir können nur an bestimmten Punkten telefonieren. In der Dorfmitte, wo sich die Moschee befindet, gibt es Empfang, ansonsten gibt es an vielen Orten kein Netz. Der Punkt, von dem aus man einen Krankenwagen rufen könnte, ist mindestens 1 Kilometer von uns entfernt."
Yasin Sökmen, der ebenfalls Schwierigkeiten bei der Kommunikation hat, sagte: "Wir haben mit dem Bagger gesucht, aber wir haben kein Netz. Es gibt keine Möglichkeit, sich mit einem 'Hallo' zu verständigen. Die Infrastruktur ist weg, wir können überhaupt nicht kommunizieren. Wir müssen so schnell wie möglich Maßnahmen ergreifen, damit das Leben wieder zur Normalität zurückkehrt."
"FRÜHER GAB ES ZWISCHENDURCH EMPFANG"
Cengiz Yılmaz, der von den Behörden Unterstützung für die Kommunikationsprobleme in der Region erwartet, erklärte, dass sie seit 1999 an die Nutzung von Mobiltelefonen gewöhnt seien, aber in ihrem Dorf keine normalen Telefongespräche führen könnten. Yılmaz forderte die Behörden auf, ihre Probleme so schnell wie möglich zu lösen, und sagte: "Früher gab es zwischendurch Empfang, aber nach dem Erdbeben ist es noch schlimmer geworden."
Osman Ok, der einen 3 Kilometer langen Weg zurücklegen muss, um die Notrufzentrale anrufen zu können, sagte: "Wenn wir einen Krankenfall haben, sind wir nicht in der Lage, die 112 zu rufen. Sie sollen hierher kommen, versuchen zu telefonieren und sich mit dem Internet zu verbinden, dann werden sie uns recht geben. Sie sollen selbst sehen, ob es hier Empfang gibt oder nicht."
Celal Demir, der im Regen an einem hochgelegenen Punkt mit seinen Kindern sprach, erklärte ebenfalls, dass es an ihrem Wohnort keinen Handyempfang gebe: "Wir müssen zwangsläufig von dort hierher kommen. Die Kinder sind in Manisa, wir müssen zwangsläufig miteinander sprechen. Bei Regen ist es schwierig, aber wir haben keine andere Wahl."