Kurdisch-Sprachnachrichten-Krise bei Habertürk: Orhan Miroğlu verlässt die Sendung
In einer Sendung von Habertürk sorgte die Nichtausstrahlung einer kurdischen Nachricht von Abdullah Öcalan für Diskussionen. Während der Spannungen verließ Orhan Miroğlu das Studio.
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In der Sendung "Enine Boyuna", die von Hülya Hökenek auf Habertürk moderiert wird, führte die Nichtausstrahlung einer kurdischen Nachricht von Abdullah Öcalan zu einer Krise. Es wurde berichtet, dass die Auseinandersetzung zwischen dem AKP-MKYK-Mitglied Orhan Miroğlu und dem Habertürk-Kolumnisten Nasuhi Güngör stattfand. Miroğlu verließ die Sendung mit den Worten: "Tolerieren Sie diese Sprache".
Nach der Live-Sendung äußerte sich Orhan Miroğlu in einem Beitrag in den sozialen Medien wie folgt:
''Manche sehen den Frieden als ein sorgfältiges Löschen des Gedächtnisses der Opfer an.
Doch es ist nicht möglich, einen Frieden willkommen zu heißen, indem man das Gedächtnis löscht und wie im Dunkeln flüstert.
Es war nicht meine Absicht, jemanden zu verletzen, das war es noch nie. Aber ich konnte es nicht vermeiden, dies für die Geschichte festzuhalten!''
WAS WAR PASSIERT?
Es wurde bekannt gegeben, dass sich eine Delegation der DEM-Partei zum dritten Mal mit dem Anführer der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, getroffen hat. Bei den Gesprächen rief Öcalan die Organisation dazu auf, "die PKK aufzulösen".
Die Terrororganisation PKK hatte ihrerseits in einer Erklärung mitgeteilt, dass sie keine Angriffe durchführen werde, solange sie selbst nicht angegriffen werde.