Melike Demirağ und Nasuh Bektaş schlossen sich den Protesten in Saraçhane an: Sie fordern einen modernen Regierungsstil

Am dritten Tag nach der Ingewahrsamnahme von İmamoğlu strömten erneut Hunderttausende Bürger auf den Platz von Saraçhane, um ihren Unmut zu äußern. Melike Demirağ und Nasuh Bektaş, die sich dem Protest vor Ort anschlossen, äußerten sich gegenüber 12punto.

Hazal Güven

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Nachricht: Hazal GÜVEN / 12punto

Auf den Aufruf des CHP-Vorsitzenden Özgür Özel hin versammeln sich weiterhin Hunderttausende Bürger in Saraçhane, um gegen die Ingewahrsamnahme von İmamoğlu zu protestieren. Obwohl die Regierung die Proteste als ungenehmigt und rechtswidrig eingestuft hat, versammeln sich Hunderttausende Menschen in Saraçhane, und auch bekannte Persönlichkeiten zeigen sich inmitten dieser Menschenmenge.

Die Künstlerin Melike Demirağ und der Journalist Nasuh Bektaş waren am dritten Tag der Proteste ebenfalls in Saraçhane präsent. Die beiden äußerten sich gegenüber Hazal Güven von 12punto wie folgt:

MELİKE DEMİRAĞ: FÜR EIN SCHÖNERES UND HELLERES TÜRKEI

Es ist sehr wichtig, heute hier zu sein. Es ist ein Bereich, in dem junge Menschen dominieren; die gesamte Universitätsjugend ist hier, und natürlich sind auch Menschen in unserem Alter hier. Ich erinnere mich an die alten Zeiten, an unsere Jugend, unsere Kundgebungen, unsere Treffen, unseren Widerstand...

Wir sind heute hier in Saraçhane, um gegen die Missachtung des Diploms von Ekrem İmamoğlu und seine Ingewahrsamnahme zu protestieren. Für eine schönere und hellere Türkei... Wir sind hier, damit die jungen Menschen hier in einer freieren und laizistischen Türkei leben können; wir sind hoffnungsvoll und werden unsere Hoffnung nicht verlieren.

NASUH BEKTAŞ: DIE JUNGEN MENSCHEN WISSEN, WAS SIE WOLLEN

Wir sind heute am dritten Tag in Saraçhane; heute ist die Menschenmenge noch größer und das Profil ist großartig...

Es gibt eine große junge Bevölkerung und Universitätsstudenten sind hier, und sie wissen, was sie wollen.

Sie fordern Recht, Gesetz, Gerechtigkeit und ein parlamentarisches System!

Sie sind gegen die Einschränkung ihrer Freiheiten. Die mit Vernunft erzogenen jungen Menschen fordern natürlich einen modernen Regierungsstil; sie fühlen sich durch die repressive Verwaltung gestört, und das sehen wir hier alle gemeinsam.