Messerüberfall in Kadıköy: 17-jähriger Tatverdächtiger, der sagte „Wir sind Kadıköy-Jungs, seid schlau“, unter Hausarrest
In Kadıköy, Istanbul, wurde ein 17-jähriger Angreifer gefasst, nachdem er einen jungen Mann auf der Straße mit einem Messer bedroht und ihm die Halskette geraubt hatte. Der Tatverdächtige, der bereits drei Vorstrafen hat, wurde durch Sicherheitskameras identifiziert und von einem Gericht unter Hausarrest gestellt.
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Ein Raubüberfall auf offener Straße im Istanbuler Stadtteil Kadıköy hat in der Öffentlichkeit für Empörung gesorgt. Ein junger Mann, der mit einem Freund in der Mühürdarbağı-Straße im Viertel Caferağa saß, wurde von einer Gruppe Angreifer ins Visier genommen.
Einer aus der Gruppe, die sich den Jugendlichen näherte, forderte die Halskette des sitzenden jungen Mannes. Als dieser Widerstand leistete, verlangte der Angreifer von seinen Begleitern ein Messer und stieß Drohungen aus. Nachdem er die Kette unter Androhung von Gewalt geraubt hatte, wollte der Täter auch das Telefon des jungen Mannes entwenden und versuchte ihn mit den Worten „Wir sind Kadıköy-Jungs, seid schlau“ einzuschüchtern.
DURCH KAMERAAUFNAHMEN IDENTIFIZIERT
Nach dem Vorfall leiteten Teams der Abteilung für Sicherheit (Güven Timleri) eine Untersuchung ein, bei der die umliegenden Überwachungskameras ausgewertet wurden. Auf den Aufnahmen war zu sehen, wie der Räuber zusammen mit fünf weiteren Personen zum Tatort kam, das Opfer mit einem Messer bedrohte und ihm die Kette abnahm.
Die Identität des Tatverdächtigen konnte in kurzer Zeit ermittelt werden. Der 17-jährige Enes B.Ö. wurde bei einer Operation festgenommen. Der Verdächtige, bei dem drei Vorstrafen bekannt sind, wurde zur Jugenddienststelle gebracht.
KETTE AN BESITZER ÜBERGEBEN, TATVERDÄCHTIGER UNTER HAUSARREST
Während die geraubte Kette von den Sicherheitskräften an ihren Besitzer zurückgegeben wurde, wurde Enes B.Ö. nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Gericht überstellt. Nach der Befragung durch die Staatsanwaltschaft wurde der Tatverdächtige vom Gericht unter Hausarrest gestellt.