Neue Aufnahmen der Erdbeben vom 6. Februar aufgetaucht
Neue Aufnahmen der Erdbeben vom 6. Februar mit Epizentrum in Kahramanmaraş sind aufgetaucht. Die von den städtischen Sicherheitskameras (KGYS) aufgezeichneten Bilder des Erdbebens verdeutlichen erneut die Heftigkeit der Katastrophe und das Ausmaß der Zerstörung.
İHA
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Das erste Erdbeben der Stärke 7,7, das sich am frühen Morgen um 04:17 Uhr ereignete und 11 Provinzen betraf, führte zum Einsturz tausender Gebäude, kostete zehntausende Menschen das Leben und machte unzählige Menschen obdachlos. Die neu aufgetauchten Aufnahmen zeigen insbesondere Straßen, Boulevards und einige Überführungen in den Bezirken Dulkadiroğlu und Onikişubat in Kahramanmaraş.
Ein bemerkenswertes Detail in den Aufzeichnungen des städtischen Sicherheitsmanagementsystems (KGYS) ist das helle Licht, das in den ersten Momenten des Bebens am Himmel erschien. Experten weisen darauf hin, dass solche Lichtphänomene durch plötzliche Brüche in der Erdkruste oder durch das Reißen von Stromleitungen entstehen können.
„GEBÄUDE STÜRZTEN SOFORT EIN, ÜBERFÜHRUNGSKAMERA ZEICHNETE DEN MOMENT DES BEBENS AUF“
In den Aufnahmen ist zu sehen, wie einige Gebäude innerhalb weniger Sekunden in sich zusammenfielen. Die Bilder zeigen, wie Straßenlaternen schwankten, eine riesige Staubwolke aufstieg und Menschen in Panik flohen. Auch die Aufzugskameras an den Überführungen hielten das Beben deutlich fest. Das Zittern im Inneren eines Aufzugs verdeutlichte die Wucht der heftigen Erschütterungen.
„FAHRZEUGE WÄHREND DER FAHRT VOM BEBEN ÜBERRASCHT“
Auch Fahrzeuge, die sich im fließenden Verkehr befanden, sind auf den Aufnahmen zu sehen. Einige Fahrer legten eine Vollbremsung hin, während andere Fahrzeuge aufgrund der Erschütterungen die Spur wechselten. Zudem wurde dokumentiert, wie Betonstücke auf die Straßen fielen und einige Ampeln umstürzten.
Die neuen Aufnahmen erinnern erneut an das Ausmaß der Erdbeben vom 6. Februar und lassen die schmerzhaften Spuren der Katastrophe wieder lebendig werden.