Operation gegen die Stadtverwaltung Istanbul aufgedeckt: Fahrer bezahlt, Team zusammengestellt und Fahrzeug von hinten geschoben

Kurz vor den Kommunalwahlen wurde eine Operation gegen die Verkehrsdienste der Stadtverwaltung Istanbul (İETT) aufgedeckt. Es stellte sich heraus, dass der Fahrzeughalter gegen eine Zahlung von 15.000 Lira eine Fahrzeugpanne in das System eingab und zum Drehort fuhr, um Aufnahmen zu machen, die einen Defekt der Fahrzeuge vortäuschen sollten.

12punto

Nur wenige Tage vor den Kommunalwahlen wurde eine Operation gegen die Verkehrsdienste der Stadtverwaltung Istanbul (İETT) aufgedeckt.

PANNE GEMELDET UND ZUM DREH GEFAHREN

Es wurde festgestellt, dass ein Produktionsteam zusammengestellt wurde, um ein Video zu drehen, das suggerieren sollte, dass ein privater öffentlicher Bus der İETT weit entfernt von seinem Einsatzort sei und nicht seinem Dienst nachgehe.

Bei der Untersuchung kam heraus, dass der Bus eigentlich im Gebiet Beykoz-Kavacık eingesetzt war. Am Tag des geplanten Drehs gab der Fahrer jedoch auf Anweisung des Fahrzeughalters eine 'Panne' in das System ein, trat seinen Dienst nicht an und fuhr stattdessen in das Gebiet Eyüpsultan, wo das Set aufgebaut worden war.

Es wurde bekannt, dass der Fahrzeughalter für dieses Manipulationsvideo 15.000 TL erhielt und dass bei den Aufnahmen Nebeleffekte eingesetzt sowie Szenen gedreht wurden, in denen das Fahrzeug von hinten geschoben wurde. Nach dem Bekanntwerden der Aufnahmen wurde die Lizenz des Fahrzeughalters entzogen.

"ARBEIT DER AK-PARTEI"

Auf den Kameras im Fahrzeug war zu sehen, wie eine Person aus dem Filmteam den Fahrer fragte: 'Du hast gesagt, der Bus, der rausgefahren ist, ist kaputt, oder?', woraufhin der Fahrer mit 'Das ist erledigt' antwortete. Abschließend war zu hören, wie die Person aus dem Filmteam bezüglich des Drehs sagte: 'Das ist die Arbeit der AK-Partei'.