Polizeiblockade gegen Fernas-Arbeiter: Marsch zum Parlament untersagt

Der Protest der Arbeiter, die im Bezirk Soma in Manisa wegen ihrer Gewerkschaftsmitgliedschaft bei der Fernas Madencilik – einem Unternehmen des AKP-Abgeordneten Ferhat Nasıroğlu – entlassen wurden, geht in den 46. Tag. Die Arbeiter, die in Ankara zum Parlament marschieren wollten, stießen auf eine Polizeiblockade.

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Der Protest der Arbeiter, die im Bezirk Soma in Manisa bei der Fernas Madencilik, einem Unternehmen des AKP-Abgeordneten Ferhat Nasıroğlu, nach ihrem Beitritt zur Unabhängigen Bergarbeitergewerkschaft (Bağımsız Maden İş) entlassen wurden, dauert an. 

Am 46. Tag ihres Widerstands wollten die Arbeiter vom Kurtuluş-Park in Ankara zum Parlament marschieren, wurden jedoch von der Polizei an ihrem Marsch gehindert.

'WIR WERDEN NICHT VON UNSEREM WILLEN ABWEICHEN'

Die Bağımsız Maden İş erklärte über ihren Social-Media-Account, dass sie bereits vor Tagen angekündigt hätten, zum Parlament zu marschieren, jedoch keine Schritte zur Lösung der Probleme unternommen worden seien.

Die Gewerkschaft betonte: "Nun wird den Bergleuten, die zum Parlament marschieren wollen, der Weg versperrt. Die Bergleute werden, egal was passiert, nicht von ihrem Willen abweichen und zum Parlament marschieren!"

'NICHT WIR, SONDERN DER ABGEORDNETE UND UNTERNEHMER HÄLT SICH NICHT AN DAS GESETZ'

Die Bağımsız Maden İş erklärte, dass der Marsch von den Sicherheitskräften mit der Begründung gestoppt wurde, er sei rechtswidrig, und fügte hinzu: "Wir haben schon vor Tagen gesagt, dass wir zum Parlament marschieren werden, falls es keine Lösung gibt. Egal was passiert, wir beginnen unseren Marsch zum Parlament!"

Der Protest der Fernas-Bergarbeiter zur Verteidigung ihrer gewerkschaftlichen Rechte geht weiter.