Schlägerei mit Kalaschnikows, Steinen und Knüppeln in Diyarbakır
Im Bezirk Kayapınar in Diyarbakır kam es zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung mit Steinen, Knüppeln und Schusswaffen zwischen zwei verfeindeten Gruppen, als Teams des Stromversorgers Dicle Elektrik (DEDAŞ) gemeinsam mit dem Ortsvorsteher zur Erneuerung eines Transformators und zur Kontrolle auf illegale Stromnutzung in das Viertel kamen. Bei der Schlägerei wurden 9 Personen verletzt.
İHA
Der Vorfall ereignete sich in den Küme Evleri im Stadtteil Talaytepe am Necmettin-Erbakan-Boulevard im zentralen Bezirk Kayapınar. Informationen zufolge begaben sich DEDAŞ-Teams gemeinsam mit dem Ortsvorsteher in das Viertel, das seit etwa zwei Wochen ohne Strom war, um einen Transformator zu erneuern und Kontrollen auf illegale Stromnutzung durchzuführen.
In diesem Moment trafen Angehörige des Ortsvorstehers auf eine Gruppe, mit der der Ortsvorsteher Emin G. in einem Konflikt stand. Die Parteien gerieten in einen Streit, der in eine gewaltsame Auseinandersetzung mit Kalaschnikows, Pistolen, Steinen und Knüppeln mündete.
Während bei der Schlägerei 9 Fahrzeuge in Brand gesetzt wurden, entsandte die Polizei nach der Alarmierung zahlreiche Rettungs- und Polizeikräfte zum Tatort. Die 9 bei dem Vorfall verletzten Personen – 7 durch Schusswaffen und 2 durch Schläge – wurden nach einer Erstversorgung in das Ausbildungs- und Forschungskrankenhaus Gazi Yaşargil eingeliefert.
Unterdessen wurden Polizeibeamte, die die in den Vorfall verwickelten Verdächtigen in ein Einsatzfahrzeug brachten, von Angehörigen der Verdächtigen angegriffen.
Eine Untersuchung zu dem Vorfall wurde eingeleitet.