So etwas hat man noch nicht gesehen: Feuerzeuge als Goldbarren verkauft

In Beylikdüzü sprach ein Mann einen Passanten an, gab vor, ein ausländischer Juwelier zu sein, und verkaufte ihm Feuerzeuge, die wie Goldbarren aussahen, als echtes Gold. M.P., der in vielen Istanbuler Stadtteilen ähnliche Betrügereien begangen hatte, wurde in Güngören festgenommen. Es wurde bekannt, dass M.P. bereits 70 Einträge im polizeilichen Führungszeugnis hat.

Müslim Sarıyar

Müslim SARIYAR / 12punto.com.tr 

Teams der Istanbuler Sicherheitsdirektion ermittelten, dass sich am 7. Oktober in der Adnan-Kahveci-Nachbarschaft im Bezirk Beylikdüzü ein Unbekannter einer Person namens A.K. näherte, während diese auf der Straße unterwegs war. 

KOMPLIZE TRAT ALS KÄUFER AUF, UM VERTRAUEN ZU GEWINNEN

Der Verdächtige behauptete, er sei ein ausländischer Staatsbürger und als Juwelier tätig, und versuchte, Feuerzeuge, die wie Goldbarren aussahen, als echtes Gold zu verkaufen. Genau in diesem Moment kam ein Komplize des Betrügers hinzu und kaufte den „Goldbarren“ gegen Bargeld, um Vertrauen zu erwecken. Nachdem A.K. darauf hereingefallen war, zahlte er 18.200 TL und erwarb das Feuerzeug in Goldbarren-Optik. 

Nachdem A.K. bemerkt hatte, dass er betrogen worden war, erstattete er Anzeige. Die Polizei leitete Ermittlungen ein und stellte fest, dass M.P. mit derselben Methode in fünf verschiedenen Bezirken, darunter Arnavutköy, Başakşehir, Güngören und Kadıköy, Betrug begangen hatte. Bei den Untersuchungen wurde festgestellt, dass M.P. seine Opfer um insgesamt 49.000 TL und 1.500 Dollar betrogen hatte; er wurde in Güngören festgenommen. 

70 POLIZEILICHE EINTRÄGE, FREILASSUNG UNTER AUFLAGEN

Es wurde bekannt, dass M.P. 70 Einträge im polizeilichen Führungszeugnis hat, davon 49 wegen qualifizierten Betrugs. M.P. wurde dem Gericht vorgeführt und unter gerichtlichen Auflagen wieder auf freien Fuß gesetzt.