So wurde der Überlebenskampf der im Hotel gefangenen Menschen festgehalten: Sprung aus dem obersten Stockwerk, um zu entkommen, aber...
Während neue Aufnahmen der Brandkatastrophe in Bolu auftauchen, spiegeln die Bilder den herzzerreißenden Kampf der Menschen wider, die in den ersten Momenten des Feuers zu entkommen versuchten. Die Aufnahmen zeigen eine verzweifelte Person, die versucht, ihr Baby nach unten zu reichen, um es zu retten, sowie eine weitere Person, die aus dem Dachgeschoss springt, um dem Feuer zu entkommen.
12punto
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Herzzerreißende Details und Aufnahmen des Brandes im 12-stöckigen Grand Kartal Hotel im Skizentrum Kartalkaya kommen weiterhin ans Licht.
Die Bilder der schrecklichen Katastrophe, in denen einige Menschen versuchten, sich durch Sprünge aus großer Höhe oder durch das Zusammenbinden von Bettlaken zu retten, lassen einem das Blut in den Adern gefrieren.
UM IHR BABY ZU RETTEN...
In dem mit einem Mobiltelefon aufgenommenen Video ist zu sehen, wie eine verzweifelte Person ihr Baby auf den Arm nimmt und versucht, es aus dem verrauchten Zimmer nach unten zu reichen, um es zu retten.
Während man hört, wie umstehende Bürger rufen: "Sie wird ihr Kind werfen" und sie anflehen, es nicht zu tun, zeigen die weiteren schockierenden Aufnahmen den Moment, in dem eine Person aus dem Dachgeschoss aus dem Fenster springt.
Es wurde bekannt, dass die Person, die aus dem Fenster sprang, ihr Leben verlor.
SPRUNG AUS DEM OBERSTEN STOCKWERK, KEINE RETTUNG
Der Hotelangestellte Mehmet Can Gezici schilderte die Momente des Schreckens. Gezici erklärte, dass sie im Schlaf vom Feuer überrascht wurden: "Wir schliefen, als das Feuer ausbrach. Wir wachten gegen 03.00 Uhr morgens auf. Als wir nach draußen gingen, bot sich uns ein schrecklicher Anblick. Als wir hier ankamen, wirkte es wie der Weltuntergang. Das Hotel hatte begonnen, von der Mitte aus zu brennen, die Flammen schlugen nach oben. Wir haben versucht zu helfen. Wir haben unsere Kissen und Bettdecken für diejenigen gebracht, die aus den Fenstern sprangen.
Wir mussten mit ansehen, wie eine Krankenschwester aus dem obersten Stockwerk sprang. Sie ist dabei ums Leben gekommen. Es war eine schreckliche Zeit. Die Menschen mussten ihre Kinder hinunterwerfen, in der Hoffnung, dass sie überleben könnten. Es gab kaum Überlebende. Es war alles sehr bedrückend.
Wenn ich das Hotel sehe, kommen mir diese Momente wieder in den Sinn. Wir konnten selbst nicht begreifen, was wir fühlten. Im Moment können wir unsere Gedanken nicht einmal in Worte fassen", sagte er.