Video sorgte für Empörung: CHP-Kandidat für Çiğli wurde ausgetauscht

Der von der CHP für den Bezirk Çiğli in Izmir nominierte Bürgermeisterkandidat Uygar Yıldırım wurde nach heftiger Kritik an einem von ihm selbst geteilten TikTok-Video von seiner Kandidatur entbunden. Yıldırım äußerte sich zu seiner Absetzung mit den Worten: Diejenigen, die meine Kandidatur annulliert haben, haben ein politisches Verbrechen begangen.

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Der Parteirat der CHP hat kürzlich die Kandidaten der Partei für die Stadtverwaltung von Izmir sowie für 30 Bezirksbürgermeisterämter festgelegt. Für den Bezirk Çiğli wurde Uygar Yıldırım nominiert.

Nach der Bekanntgabe teilte Yıldırım ein Video auf der Social-Media-Plattform TikTok. Das besagte Video löste Empörung aus und führte in den sozialen Medien zu der Bezeichnung als "TikTok-Phänomen".

PROTESTE ORGANISIERT

Seit den ersten Stunden nach der Bekanntgabe der Kandidaten versammelte sich eine Gruppe vor dem Parteigebäude der CHP in Çiğli, um gegen die Nominierung von Uygar Yıldırım als Bürgermeisterkandidat für Çiğli zu protestieren.

Yıldırım, der angeblich auf Vorschlag des CHP-Abgeordneten für Malatya, Veli Ağbaba, auf der Liste stand, wurde als "importierter" und "kindlicher" Kandidat bezeichnet.

Vor dem Gebäude hielt die Wartezeit bis spät in die Nacht mit Sprechchören wie "Ankara, sei nicht überrascht, strapaziere unsere Geduld nicht" an. Bei der Protestkundgebung fielen zudem Slogans wie "Ağbaba, zieh deine Hände von Çiğli" auf.

VON DER KANDIDATUR ENTBUNDEN

Nach den Reaktionen aus der Bezirksorganisation wurde bekannt, dass der Zentrale Exekutivausschuss der CHP Uygar Yıldırım nicht als Kandidaten für Çiğli aufstellen wird. Informationen aus Parteikreisen zufolge wurde anstelle von Yıldırım der Name Onur Emrah Yıldız dem Parteirat vorgelegt.

REAKTION ÜBER SOZIALE MEDIEN

Uygar Yıldırım äußerte sich nach der Änderung über seinen Social-Media-Account zu dem Prozess und schrieb Folgendes:

"Meine Kandidatur hat in keiner Weise für Empörung gesorgt. Was auch immer die profitorientierten politischen Makler mit denjenigen ausgeheckt haben, die die Kandidaten bestimmen, sie versuchen, meine Kandidatur zu annullieren. Ich warte auf die Entscheidung des Parteirats.

Diejenigen, die meine Kandidatur annulliert haben, haben ein politisches Verbrechen begangen."