Starbucks-Becher in Live-Sendung sorgt für Empörung
In der Wochenendausgabe der Nachrichten bei TGRT Haber, einem regierungsnahen Sender, fiel ein Starbucks-Becher vor dem Moderator auf.
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In der Wochenend-Nachrichtensendung von TGRT Haber, einem Sender, der für seine Nähe zur Regierung bekannt ist, fiel ein "Starbucks"-Becher auf dem Tisch auf. Dass der Starbucks-Becher, der in der Türkei nach den Ereignissen in Palästina boykottiert wird, in einem regierungsnahen Kanal zu sehen war, löste bei Nutzern in den sozialen Medien Empörung aus.
BOYKOTT WURDE DURCHGEFÜHRT
Nach dem Angriff der Kassam-Brigaden, dem militärischen Flügel der Hamas, am 7. Oktober hatte Israel den Gazastreifen unter Blockade gestellt und zahlreiche Zivilisten getötet. Nachdem Starbucks bereits in den ersten Tagen des Krieges erklärt hatte, Israel zu unterstützen, wurden in der Türkei Boykotte gegen die Kaffeekette organisiert.
Dass der Becher der Kaffeekette, gegen die in der Türkei nach den Ereignissen zwischen Israel und Palästina intensiv protestiert und boykottiert wird, in einem regierungsnahen Sender auftauchte, stieß auch bei regierungsfreundlichen Nutzern in den sozialen Medien auf Kritik.
Nutzer, die die entsprechenden Momente in den sozialen Medien teilten, äußerten ihren Unmut und starteten eine Boykottkampagne gegen TGRT Haber.