Stellungnahme von Minister Tunç zum tödlichen Unfall des Sohnes des somalischen Präsidenten

Justizminister Yılmaz Tunç äußerte sich zu dem Unfall, in den der Sohn des somalischen Präsidenten verwickelt war und bei dem ein Kurierfahrer ums Leben kam. Tunç erklärte: Die notwendigen gerichtlichen Schritte werden eingeleitet. Daran sollte niemand zweifeln.

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In Istanbul-Fatih verstarb der Motorradkurier Yunus Emre Göçer im Krankenhaus, nachdem er bei einem Unfall verletzt worden war, in den Mohamed Hassan Shekh Mohamud, der Sohn des somalischen Präsidenten, verwickelt war.

Der Unfall ereignete sich am Donnerstag, dem 30. November, in der Kennedy-Straße in Richtung Zeytinburnu am Ausgang des Eurasia-Tunnels.

ER WAR FREIGELASSEN WORDEN

Mohamed Hassan Shekh Mohamud, der Sohn des somalischen Präsidenten, fuhr von hinten auf das Motorrad auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde Göçer auf die Straße geschleudert und schwer verletzt. Nach einer Meldung wurden Polizei und Rettungskräfte zum Unfallort entsandt. Die Rettungskräfte brachten den schwer verletzten Motorradfahrer mit einem Krankenwagen in das Samatya-Ausbildungs- und Forschungskrankenhaus, wo Göçer auf der Intensivstation behandelt wurde. Es wurde bekannt, dass der Sohn des somalischen Präsidenten nach seiner Aussage auf der Polizeiwache wieder auf freien Fuß gesetzt wurde.

STELLUNGNAHME VON MINISTER TUNÇ

Justizminister Yılmaz Tunç äußerte sich zu dem Vorfall.

In Beantwortung von Journalistenfragen sagte Minister Tunç: "Die notwendigen gerichtlichen Schritte werden eingeleitet. Daran sollte niemand zweifeln. Wenn ein Verschulden oder ein Verbrechen vorliegt, wird dies verfolgt werden. Es spielt keine Rolle, ob es sich um den Sohn des somalischen Präsidenten oder einen anderen Bürger handelt."

ARBEITEN AN DER JUSTIZREFORM

Zu den Arbeiten an der Justizreform sagte Minister Tunç: "Aufgrund langwieriger Gerichtsverfahren und daraus resultierender Rechtsverluste wandten sich unsere Bürger an das Verfassungsgericht (AYM). Das Verfassungsgericht hat dazu eine Entscheidung getroffen. Wir werden eine Regelung zur Einrichtung einer Entschädigungskommission treffen. Wenn unsere Bürger immateriellen Schadensersatz fordern, werden sie sich vor einer Anrufung des Verfassungsgerichts an die Entschädigungskommission unseres Justizministeriums wenden. Wir werden unsere Vorschläge dem Ermessen der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) unterbreiten. Die Entscheidung liegt bei unseren Abgeordneten."