Tragischer Unfall in Südkorea: Alle Passagiere ums Leben gekommen

Ein Passagierflugzeug auf dem Weg von Bangkok nach Südkorea ist bei der Landung gegen eine Mauer geprallt. Während 179 Menschen ihr Leben verloren, überlebten nur zwei Flugbegleiter. Im ganzen Land wurde eine siebentägige Staatstrauer ausgerufen.

İHA

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Eine Boeing 737-800 der Fluggesellschaft Jeju Air, die von Bangkok in Thailand gestartet war, ist bei der Landung auf dem internationalen Flughafen Muan in Südkorea von der Landebahn abgekommen und gegen eine Mauer geprallt. Bei dem Unfall kamen 179 Menschen ums Leben; lediglich zwei Flugbegleiter der 181 Personen an Bord überlebten.

Die Behörden gaben bekannt, dass die Passagiere im Alter zwischen 3 und 78 Jahren waren und es sich bei der großen Mehrheit um südkoreanische Staatsbürger handelte.

FLUGSCHREIBER IM WRACK GEFUNDEN 

Der Feuerwehrchef von Muan, Lee Jung-hyun, erklärte, dass nur das Heck des Flugzeugs als solches erkennbar sei und die beiden überlebenden Flugbegleiter aus diesem Bereich geborgen wurden. Das Ministerium für Land, Infrastruktur und Verkehr teilte mit, dass die Flugschreiber, die die Flug- und Stimmdaten enthalten, aus dem Wrack geborgen wurden und nun untersucht werden, um die Ursache des Unfalls zu ermitteln.

7 TAGE STAATSTRAUER IN SÜDKOREA  

Die südkoreanische Regierung hat nach dem tödlichsten Flugzeugunglück in der Geschichte des Landes eine siebentägige Staatstrauer ausgerufen. Die Flaggen wurden auf Halbmast gesetzt, und Beamte werden zum Gedenken an die Verstorbenen schwarze Schleifen tragen.

IDENTIFIZIERUNGSARBEITEN DAUERN AN 

Nach dem Unfall konnten bisher 22 der Verstorbenen identifiziert werden; die Arbeiten zur Identifizierung der übrigen Passagiere dauern an. Die beiden überlebenden Flugbegleiter im Alter von 25 und 33 Jahren werden weiterhin im Krankenhaus behandelt.

Während die südkoreanische Bevölkerung versucht, die Wunden des Unglücks zu heilen, erwarten Experten, dass die Ergebnisse der Auswertung der Flugschreiber Aufschluss über die Unfallursache geben werden.