Türkeifeindliche Äußerung von Müslüm Gündüz: 'Hoffentlich sind wir bald an der Reihe'
Müslüm Gündüz, bekannt als Anführer des Aczimendi-Ordens, sorgt mit seinen jüngsten Äußerungen erneut für Aufsehen.
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In einem Kommentar zu den Behauptungen, dass dschihadistische Gruppen in Syrien die Assad-Regierung gestürzt hätten, äußerte Gündüz den Wunsch, dass ein ähnliches Szenario auch in der Türkei eintreten möge.
Auf die Frage „In Syrien liegen Statuen und Götzen am Boden. Wann ist die Türkei an der Reihe?“, antwortete Müslüm Gündüz: „Hoffentlich sind wir eines Tages auch an der Reihe.
So Gott will. Wenn sie einmal mit dem Säubern angefangen haben… Es gab Libyen, es gab den Irak… Es gab Saddam. Letztendlich hat es sich von dort aus uns genähert. Wer weiß, vielleicht sind wir bald an der Reihe, lasst uns beten“, so Gündüz.
UMSTRITTENE WORTE
Mit seinen Äußerungen zeigte Gündüz eine offen feindselige Haltung gegenüber der staatlichen Ordnung der Republik Türkei.
Dass Müslüm Gündüz sich wünscht, die Ereignisse in Syrien mögen sich in der Türkei wiederholen, hat in den sozialen Medien und in der Öffentlichkeit eine breite Debatte ausgelöst. Einige Kreise argumentierten, dass Gündüz' Äußerungen eine klare Bedrohung für die verfassungsmäßige Ordnung sowie die Einheit und Integrität der Republik Türkei darstellten.
ZU DEN ENTWICKLUNGEN IN SYRIEN
Diese Äußerungen von Müslüm Gündüz fielen in die Zeit nach den Aktivitäten dschihadistischer Gruppen in Syrien. Während die Behauptungen über einen Regierungswechsel in Syrien die politische Atmosphäre in der Region beeinflussen, sorgte Gündüz' Wunsch nach einem ähnlichen Prozess für die Türkei für Aufmerksamkeit.
Es wird erwartet, dass die Behörden prüfen, ob diese Äußerungen von Gündüz eine Bedrohung für die verfassungsmäßige Ordnung der Türkei darstellen.
Es bleibt abzuwarten, wie die Staatsanwaltschaft auf die türkeifeindlichen Worte dieser reaktionären Figur reagieren wird...