Umstrittenes Bauprojekt in Bodrum geht weiter... Bürger empört: 'Unsere Häuser beben'

Der Widerstand gegen den Bau des Küstenwachhafens in Bodrum hält an. Ein Bürger, der an den Protesten teilnahm, berichtete, dass er bei dem Erdbeben 17 Angehörige verloren habe und die Erschütterungen durch die Baumaschinen seine Häuser zum Beben brächten, was sein Trauma zusätzlich verschlimmere.

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Das im Stadtteil Bahçelievler in Turgutreis, Bodrum, geplante Projekt für einen Küstenwachhafen war bereits vor etwa 5 Jahren erstmals zur Sprache gekommen. 

Vertreter verschiedener politischer Parteien und NGOs hatten mehrfach Treffen organisiert, bei denen sie betonten, dass das Projekt nicht in die Region passe und die ökologische Struktur schädigen werde. 

Dennoch wurde die Ausschreibung für den Küstenwachhafen nach etwa 5 Jahren abgeschlossen. Die Arbeiten an dem 141.319 Quadratmeter großen Hafen haben bereits begonnen.

Baumaschinen und Baufahrzeuge sind an der Küste eingetroffen; für die Hafenzufahrt wird der Strand ausgehoben und das Material auf Lastwagen verladen.

HÄUSER BEBEN 

Anwohner berichten, dass ihre Häuser durch die laufenden Arbeiten beben. Ein Bürger, der bei den Protesten das Wort ergriff, erklärte, dass er bei dem Erdbeben 17 Angehörige verloren habe, unter einem Trauma leide und sein Haus ständig bebe.   

Die Empörung über diese Umweltzerstörung in Bodrum ist groß.