Video von „Schlägen gegen eine Frau im Tschador“ sorgte in sozialen Medien für Empörung! Geschäft versiegelt und geräumt!

Nachdem in der Nacht ein Video mit dem Titel „Schläge gegen eine Frau im Tschador“ in den sozialen Medien kursierte und für Aufsehen sorgte, gab das Gouverneursamt Istanbul eine Erklärung zu dem Vorfall ab.

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Nachdem am gestrigen Abend im Istanbuler Stadtteil Fatih Aufnahmen eines Vorfalls bekannt wurden, hat das Gouverneursamt Istanbul eine Stellungnahme veröffentlicht.

In dem in den sozialen Medien unter dem Titel „Schläge gegen eine Frau im Tschador“ verbreiteten Video war zu hören, wie der Angreifer sagte: „Gib mir meine 50 Lira... Bei Gott und dem Koran.“

Es sind Aufnahmen aufgetaucht, die zeigen, wie A.Ü.Ş., der die Frau misshandelte und beleidigte, dem Gericht vorgeführt wurde.

GESCHÄFT VERSIEGELT

Die Erklärung des Gouverneursamts Istanbul lautet wie folgt:

„Die Aufnahmen des Vorfalls im Stadtteil Fatih, bei dem eine Frau misshandelt und unsere moralischen Werte beleidigt wurden, wurden in den sozialen Medien veröffentlicht.

Die Bilder haben in unserer Gesellschaft für Empörung gesorgt; als Reaktion darauf haben Bürger verschiedene Parolen an die Rollläden des Geschäfts geschrieben.

Als Ergebnis der Arbeit unserer Polizeieinheiten wurde festgestellt:

- A.Ü.Ş., der die Frau misshandelte und beleidigte, wurde festgenommen. Gegen die Person, gegen die wegen des Tatbestands der AUFHETZUNG DER ÖFFENTLICHKEIT ZU HASS UND FEINDSELIGKEIT ermittelt wird, liegen bei der Vernehmung 11 Vorstrafen vor, darunter „Diebstahl aus einem Geschäft, vorsätzliche Körperverletzung, Drogenkonsum, Verstoß gegen das Gesetz zum Schutz der Familie und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“.

Das Geschäft, in dem sich der Vorfall ereignete, wurde von den Teams der Gemeinde Fatih versiegelt und der Betrieb eingestellt.

Die 1. Regionaldirektion der Stiftungen (Vakıflar), Eigentümerin des Ladens, hat den Räumungsprozess eingeleitet.

Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.“