Vier Gymnasiasten, die ein Atatürk-Foto verbrannten, wurden aus der Haft entlassen
Im Landkreis İncesu in Kayseri wurden vier Gymnasiasten, die wegen des Vorwurfs, ein Foto von Mustafa Kemal Atatürk verbrannt zu haben, inhaftiert waren, unter Auflagen aus der Untersuchungshaft entlassen.
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Bei dem Vorfall, der sich am 26. Oktober im Landkreis İncesu ereignete, verbrannte einer der vier Schüler der 12. Klasse, A.K., während sie zusammen waren, ein Foto von Mustafa Kemal Atatürk.
4 VERDÄCHTIGE WAREN INHAFTIERT WORDEN
Der Vorfall wurde auch in den sozialen Medien geteilt. Nach dem Vorfall wurden die vier Schüler von Gendarmerieeinheiten festgenommen. Die vier Verdächtigen, die nach ihrer Befragung beim Gendarmeriekommando des Landkreises dem Gericht vorgeführt wurden, wurden wegen des Vorwurfs der 'öffentlichen Beleidigung des Andenkens an Atatürk' inhaftiert.
ANGEKLAGTE WIESEN VORWÜRFE ZURÜCK, HAFTENTLASSUNG BESCHLOSSEN
Die von der Generalstaatsanwaltschaft İncesu durchgeführten Ermittlungen wurden abgeschlossen und eine Anklageschrift erstellt. In der vom Amtsgericht İncesu angenommenen Anklageschrift wurde eine Strafe für die vier Angeklagten gefordert. Die vier inhaftierten Angeklagten, die heute zum ersten Mal in einer nicht-öffentlichen Sitzung vor dem Amtsgericht İncesu erschienen, waren bei der Verhandlung anwesend.
Die Angeklagten wiesen die gegen sie erhobenen Vorwürfe zurück und forderten ihren Freispruch. Der vorsitzende Richter entschied in einem Zwischenbeschluss, alle Angeklagten unter gerichtlicher Aufsicht aus der Haft zu entlassen, und vertagte die Verhandlung.