Vier Personen, darunter der Hotelbesitzer, wegen Tötung mit bedingtem Vorsatz angeklagt

Im Prozess um den Brand in Kartalkaya wurde für den Hotelbesitzer Halit Ergül eine Haftstrafe von bis zu 1.950 Jahren gefordert.

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Im Zusammenhang mit dem Brand im Grand Kartal Hotel in Bolu am 21. Januar 2025, der die gesamte Türkei in tiefe Trauer versetzte, gibt es eine neue Entwicklung.

Für den Prozess zu der Brandkatastrophe, bei der 78 Menschen ihr Leben verloren und 133 Personen verletzt wurden, wurde das Plädoyer zur Sache vorbereitet.

Die Staatsanwaltschaft forderte für den Hotelbesitzer Halit Ergül, das Vorstandsmitglied des Hotels und Schwiegersohn von Ergül, Emir Aras, den Manager des Gazelle Hotels, Ahmet Demir, sowie den Buchhaltungsleiter des Grand Kartal, Kadir Özdemir, eine Bestrafung wegen Tötung von 78 Personen mit bedingtem Vorsatz sowie wegen vorsätzlicher Körperverletzung von 35 Personen mit bedingtem Vorsatz.

Für Ergüls Ehefrau Emine Murtezaoğlu sowie seine Töchter Ceyda Hacıbekiroğlu und Elif Aras wurde ebenfalls eine Bestrafung wegen des Vorwurfs der "fahrlässigen Tötung und Körperverletzung mehrerer Personen unter bewusster Fahrlässigkeit" beantragt.

Im zweiten Verhandlungstermin des Prozesses, der am 22. September stattfinden wird, werden die Angeklagten ihre Verteidigung zum Plädoyer zur Sache vorbringen.