Visaprozess erschwert: Über 50.000 Studierende betroffen
Das Visumantragsverfahren wird aufgrund der Vielzahl der geforderten Dokumente, hoher Antragsgebühren und zusätzlicher Sicherheitsüberprüfungen sowohl finanziell als auch psychisch zunehmend belastend. Während bereits die Terminvereinbarung zu einer Herausforderung geworden ist, sehen sich viele Antragsteller nach langen Wartezeiten mit einer Ablehnung konfrontiert.
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In jüngster Zeit haben die Schwierigkeiten, mit denen türkische Staatsbürger bei der Beantragung eines Schengen-Visums konfrontiert sind, ein kritisches Niveau erreicht. Insbesondere Studierende, Akademiker, Geschäftsleute und Personen, die touristische Reisen planen, leiden unter den steigenden Ablehnungsquoten und verzögerten Terminvergaben. Die am stärksten betroffene Gruppe sind dabei die Studierenden.
Einige Studierende, die monatelang auf eine Antwort warteten oder deren Anträge abgelehnt wurden, haben dadurch sogar ihre Stipendienansprüche verloren. Es wird berichtet, dass die Zahl der Studierenden, die durch die Visahürden benachteiligt wurden, die Marke von 50.000 überschritten hat.
Wie aus einem Bericht von NTV hervorgeht, treten die meisten Probleme bei Anträgen für Deutschland und Italien auf.
KAMPAGNE GESTARTET
Insgesamt 23.000 Studierende, die ein Studium in diesen beiden Ländern planen, sahen sich im Visumantragsverfahren mit verschiedenen Schwierigkeiten konfrontiert. Um die Probleme der Studierenden zu beheben, hat der Verband der Berater für Auslandsbildung (Yurt Dışı Eğitim Danışmanları Derneği) eine Kampagne gestartet, in der eine bevorzugte Behandlung für Studierende gefordert wird.