Vizepräsident Cevdet Yılmaz beantwortet die drängende Frage: Kommt eine Börsensteuer?

Während die Sparmaßnahmen zur Bewältigung der Wirtschaftskrise weiterhin für Diskussionen sorgen, hat die jüngste Behauptung, eine Börsensteuer stehe bevor, für großes Aufsehen gesorgt. Vizepräsident Cevdet Yılmaz nahm in einer Sendung Stellung zu diesem Thema.

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Die Behauptungen über eine mögliche Börsensteuer werden weiterhin kontrovers diskutiert. Finanzminister Mehmet Şimşek hatte zuvor erklärt, dass es keine Einkommensteuer geben werde, jedoch eine geringfügige Transaktionsgebühr möglich sei, wobei noch nichts endgültig entschieden sei.

Während die Spekulationen über eine Börsensteuer die Agenda bestimmen, äußerte sich nun auch Vizepräsident Cevdet Yılmaz dazu.

WIRD ES EINE TRANSAKTIONSSTEUER AN DER BÖRSE GEBEN?

Vizepräsident Cevdet Yılmaz äußerte sich in einer Live-Sendung auf NTV wie folgt:

"Unsere geplanten Steuerreformen enthalten keine Vorschläge, die die Inflation anheizen, sondern solche, die die Schattenwirtschaft reduzieren sollen. Wir sehen in den sozialen Medien sehr spekulative Äußerungen. Man sollte Gerüchten keinen Glauben schenken, solange sie nicht von offizieller Seite bestätigt wurden.

Es gibt Diskussionen darüber, einen geringfügigen Betrag auf Börsentransaktionen zu erheben.

Auf Gewinne an der Börse gibt es derzeit keine Steuer. Es wird lediglich darüber diskutiert, ob eine Gebühr von 1 zu 10.000 als Transaktionsentgelt erhoben werden könnte."