Vogelgrippe erstmals auf dem antarktischen Festland nachgewiesen
Wissenschaftler haben bekannt gegeben, dass die Vogelgrippe (H5N1) erstmals auf dem antarktischen Festland nachgewiesen wurde.
AA
The Guardian berichtet, dass Wissenschaftler an der argentinischen wissenschaftlichen Forschungsstation Primavera-Basis zwei verendete Raubmöwen untersucht haben.
Die Wissenschaftler wiesen darauf hin, dass bei den beiden Raubmöwen die Vogelgrippe festgestellt wurde, und merkten an, dass es sich dabei um die ersten Fälle auf dem antarktischen Festland handele.
Das Wissenschaftliche Komitee für Antarktisforschung teilte zudem mit, dass in der Hope Bay in der Antarktis ebenfalls einige Fälle entdeckt wurden, bei denen der Verdacht auf H5N1 besteht.
Im Bericht des Forschungsteams heißt es: "Diese Entdeckung zeigt, dass das H5N1-Virus trotz der natürlichen Grenzen und der Distanz, die den Kontinent von anderen trennen, zum ersten Mal die Antarktis erreicht hat."
Andererseits erklärten die Wissenschaftler, dass sich die Vogelgrippe weltweit weiter ausbreite und das Virus möglicherweise durch Zugvögel auf das Festland des Kontinents gelangt sein könnte.
Seit 2021 sind aufgrund der als H5N1 bezeichneten Vogelgrippe Millionen von Vögeln verendet.